Direkt zum Inhalt

"Brüno" lockt die Briten

24.07.2009

Die Wiener Tourismuswerber erhalten Unterstützung von unerwarteter Seite: Der Kino-Aufreger "Brüno" lockt die Briten in die Bundeshauptstadt. Nach dem Filmstart sind innerhalb von nur einer Woche in Großbritannien bis zu 120 Prozent mehr Reisen nach Wien gebucht worden, berichtete Tourismusdirektor Norbert Kettner.

In dem Film spielt Sacha Baron Cohen einen schwulen österreichischen Modejournalisten - Wien und Österreich kommen in dem Streifen jedoch so gut wie nicht vor. "Ich sage ganz offen: Danke Brüno", freute sich Kettner über den filmischen Marketing-Effekt. Möglicherweise werde "Brüno" dazu beitragen, dass das Minus aus Großbritannien geringer ausfalle. Dass es ein solches geben wird, scheint fix: Denn das Vereinte Königreich gehört zu den Hauptmärkten mit den derzeit größten Rückgängen - fast 20 Prozent weniger Briten sind im ersten Halbjahr 2009 nach Wien gekommen. Laut Kettner liegt dies daran, dass Großbritannien von der Finanzkrise besonders stark getroffen wurde. Der Aufenthalt hier hat sich für die Engländer jedenfalls infolge der ungünstigen Währungsrelation des Pfund zum Euro wesentlich verteuert.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
11.09.2019

2021 laufen sämtliche Dauerbewilligungen für Schanigärten in Wien aus. Das betrifft rund 620 Wirte. Das Problem: Die Stadt Wien möchte im Sinne ihrer Bürger den Platz für Passanten erweitern: Sie ...

Hotellerie
23.08.2019

Die WertInvest baut ihr Hotel-Portfolio aus und übernimmt das 539 Zimmer-Haus an der Wienzeile.

Der Brauhof in der äußeren Mariahilfer Straße in Wien braut sein eigenes Bier im Haus und kooperiert eng mit der Kaltenhausener Spezialitäten Brauerei.
Gastronomie
22.08.2019

66 Zimmer, 120 Betten, eine Brauerei und ein starker Fokus auf die hauseigene Gastronomie: Das neu eröffnete Brauhotel in der äußeren Mariahilfer Straße ist europaweit einzigartig.

Expertise
22.08.2019

Expertise: Der Hype um Chatbots im Tourismus war groß. Ebenso die Ernüchterung. Das lag daran, dass die Technik nicht ausgereift war. Heute ist das anders.

Werbung