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Büros werden zu Deluxe-Hotelzimmern

24.01.2008

Das Renaissance Hotel in Wien/Ungargasse gibt sich einen neuen Namen und erweitert sein Angebot um den neu erbauten „Imperial Club“, der nicht mit dem Haupthaus verbunden ist.

Im ehemaligen Bürogebäude gegenüber dem bekannten Renaissance Hotel in der Ungargasse im dritten Wiener Gemeindebezirk entstehen 26 Deluxe Club-Zimmer und 4 Maisonette Suiten im neuen Renaissance-Design. Für den neuen Trakt, der nicht mit dem Haupthaus verbunden ist, wurde ein eigener Name kreiert, um Gästen die Orientierung zu erleichtern.
Ort zum Wohlfühlen
„Der moderne ,Imperial Club‘ steht in perfekter Ergänzung zum historischen Ambiente unseres Hauptgebäudes und ist eine Reminiszenz an die ursprüngliche Funktion des Hauptgebäudes – die k. u. k. Militärreitschule aus dem 19. Jahrhundert. Das gegenüberliegende Bürogebäude stand fünf Jahre lang leer. Mit dem ,Imperial Club’ bringen wir neues Leben in die Straße und schaffen ein kompaktes Hofareal, das sich sehr positiv auf das Gesamtbild des Hotels auswirkt“, freut sich Generaldirektor Satya Anand.
„Der ,Imperial Club‘ ist ideal für all jene, die viel unterwegs sind, sich aber trotzdem wie zu Hause fühlen wollen“, beschreibt Angelika Mayer-Horngacher, Director of Marketing des Renaissance Hotels, das neue Konzept. So besticht die exklusive Club Lounge durch ihre angenehm, private Atmosphäre. Das Konzept beinhaltet auch eine Schauküche (Live Cooking) – den Gästen wird die Möglichkeit geboten, dem Küchenchef beim Kochen über die Schulter zu schauen. Natürlich dürfen auch modernste Banketträumlichkeiten nicht fehlen. Die drei individuell gestalteten Räume ermöglichen Meetings und Business Lunches in privater Loungeatmosphäre. Die Dachterrasse des „Imperial Club“ lädt zum Entspannen und Arbeiten ein und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Goldtürme der russisch-orthodoxen St.-Nikolaus-Kirche.
„Wir lassen uns 2008 nicht zertifizieren, denn die Marken ,Renaissance‘ und ,Marriott‘ werden mit Vier- und Fünf-Sterne-Servicestandard identifiziert“, so Mayer-Horngacher.
Der „Imperial Club“ war nicht die einzige Neuerung, die das Hotel in diesem Jahr umsetzte. Auch der Name des Renaissance Hotels wurde im Rahmen der offiziellen Eröffnung des „Imperial Club“ geändert. Gesucht wurde ein Hotelname, der den historischen Charakter des Hauptgebäudes bereits auf den ersten Blick widerspiegelt. Gesucht und gefunden wurde: Imperial Riding School Vienna – a Renaissance Hotel. „Mit der Namensänderung folgen wir der Renaissance-Markenstrategie der Marriott Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte des jeweiligen Hotels zu pflegen. Darüber hinaus lieben Gäste Geschichte und Geschichten“, meint Anand.
Derzeit betreibt Marriott International insgesamt 35 Hotels in historischen oder geschichtsträchtigen Gebäuden, die meisten sind 80 Jahre und älter.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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