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Burgenland gewinnt als Raddestination an Attraktivität

09.08.2004

Radfahren wird immer mehr zum Breitensport – Burgenland hat dabei ausgezeichnete geografische und topografische Chancen

Burgenland Tourismus setzt weiter offensiv auf den Radtourismus: 2004 werden drei neue Radwegenetze eröffnet, was das Streckennetz auf 2.000 Kilometer anwachsen lässt. Ganze Regionen identifizieren sich mittlerweile mit dem Radtourismus. Der B 10 um den Neusiedler See wird bis 2006 zum Top-Radweg Österreichs ausgebaut.

Das Burgenland punktet durch seine klimatische Begünstigung am radtouristischen Markt als attraktive 8-Monats-Destination (März bis Oktober). Ein weiteres Argument für das Burgenland als Raddestination ist die attraktive topografische Beschaffenheit. So ist der Landesnorden eher für Familien, die Landesmitte für das Genussradeln und für Paare geeignet, während der hügelige Landessüden für sportlich aktive Radfahrer besonders attraktiv ist. Mittlerweile identifizieren sich ganze Regionen mit dem Radtourismus – es gibt eine sehr hohe Dichte an radfreundlichen Betrieben, Radverleihstellen, Service- und Reparaturstellen.

Der Radtourismus als Freizeitaktivität erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit bei Urlaubern. Die Zahlen sprechen für sich: so interessieren 65 % der deutschen und 59 % der österreichi-schen Bevölkerung für das Radfahren. 6,6 Millionen Räder werden jährlich in Deutschland und 500.000 Räder in Österreich verkauft und mehr als 2 Millionen Deutsche unternehmen jährlich einen mehrtägige Radreise, die inzwischen durchschnittlich bis zu 13 Tagen dauert. (Quelle: Tourismus-Beratung Zolles & Edinger). Der Radtourismus zeigt mittlerweile Spezialisierungs-Tendenzen, vom Freizeit-Genuss-Radfahren über das Mountainbiking und das Straßenradfahren bis zum Rad Trekking & Gelände-Radfahren.

Der steigenden Bedeutung als Freizeitaktivität wird das Burgenland in seiner Angebotsentwicklung mehr als gerecht. Alleine 2004 werden drei neue Radwegenetze eröffnet: der Lafnitztal-Radweg (25km), die Mountainbike-Arena in der Rosalia (95 km) wurden bereits ihrer Bestimmung über-geben. Am 11. September wird der Rabnitztalradweg (18 km) eröffnet. Ein mittlerweile 2.000 Kilometer langes Radwegenetz beschert Pedalrittern jeden Alters und jeder Könnerstufe vergnügliche Entdeckungsfahrten.

Bis 2006 soll der Neusiedler See-Radweg (B 10) die Top-Rad-Destination Österreichs werden, um die Nachfrage nach klar strukturierten, infrastrukturell bestens ausgestatteten Radwegen zu stillen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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