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Cicero erinnert sich gerne

19.02.2010

Wenn Cicero auf Reisen geht, dann legt er seine Routen bevorzugt so, dass er auch berühmte Restaurants besuchen kann. So durfte er unlängst in einem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmet-Tempel in San Sebastian (Spanien) einkehren.

Der Besuch war in jeder Hinsicht ein Hochgenuss. Neben dem Essen, das vollkommen zu Recht hoch gerühmt wird, zeichnete sich dieser Betrieb dadurch aus, dass sämtliche Aspekte des Besuchserlebnisses gut durchdacht waren und auch perfekt umgesetzt wurden. Doch nach unzähligen Gängen und jeder Menge unterschiedlicher Weine fällt es nicht immer leicht, sich Tage später an jede köstliche Kleinigkeit des großen Menüs zu erinnern.

Wie fein ist es da, wenn man bei der Verabschiedung eine edel gestaltete Karte mit der Auflistung der Gerichte und der genossenen Weine mit auf den Weg bekommt. Für Gourmets sind solche Kleinigkeiten weit mehr als nur nette Erinnerungen. Natürlich macht so eine Geste nur in absoluten Top­Restaurants mit bemerkenswerten Gerichten auch wirklich Sinn. Schließlich will sich kaum jemand Wochen später daran erinnern, welches Bier er einmal zum mittäglichen Menü in einer einfachen Gaststätte getrunken hat. Für Gourmet-Restaurants mit einer individuellen Küchenlinie ist so eine persönliche Menükarte jedoch ein wirksames Mittel zur Kundenpflege, das nicht viel kostet. Schließlich will man sich ja nicht nur anhand der (in der Regel beachtlichen) Rechnung daran erinnern, was es gekostet hat, sondern vor allem daran, was man alles gekostet hat.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at oder ein Fax: 01/546 64-524

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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