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Cicero graust es

04.06.2008

Das Frühjahr veranlasste Ihren Cicero, sich und seinem sieben Jahre alten Sprössling einen ganz besonderen Kurzurlaub zu gönnen: Ohne Mama ziehen die beiden Männer aus, um für vier Tage in einem Thermenhotel Einzug zu halten.

Um den unterschiedlichen Altersklassen von Cicero alt und Cicero jung Rechnung zu tragen, fiel die Wahl auf eine Therme, die sich auf die Zielgruppe Familien mit Kindern spezialisiert hat. Nun ist es dort naturgemäß laut, und es wäre einigermaßen paradox, sich in so einer Anlage über das Fehlen von Stille zu beschweren. Tatsächlich fühlte sich Cicero vielmehr von dem irritiert, was ihm ins Auge sprang: Schon die plakativen Schlieren an der architektonisch ansprechenden Glasfassade ließen vermuten, dass es hier Hygieneprobleme geben könnte. Und der Verdacht fand seine unerfreuliche Bestätigung: In den Fliesenfugen gedieh prächtig der Schimmel. Gerade wenn man mit einem kleinen Kind unterwegs ist, hebt einem dieser Missstand nicht nur den Magen aus. Und tatsächlich: Irgendwie wollte Ihrem Cicero das Essen nicht so recht schmecken, die objektiv betrachtet recht netten Zimmer erschienen angegraut und das Preis-Leistungs-Verhältnis mangelhaft. Unterm Strich blieb ein Kurzurlaub, den Ihr Cicero sich, aber vor allem seinem Kind gerne erspart hätte. Es steht zu befürchten, dass andere Gäste mit einer ähnliche Bilanz abgereist sind, meint Ihr
CICERO

Falls Sie sich betroffen fühlen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at oder ein Fax: 01/546 64-360.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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