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Cicero ist unerwünscht

11.09.2013

Kürzlich führte Ihren Cicero eine Geschäftsreise gemeinsam mit einem Kollegen zu einem morgendlichen Termin nach Obertrum in Salzburg. Das Gespräch war kurz vor 10.00 Uhr beendet. Vor der Weiterfahrt nach Linz wollte man sich noch einen schnellen Kaffee gönnen. Der suchende Blick auf den Platz vor den beiden fiel auf ein Wirtshaus, bei dem Licht schien und die Tür offen stand. Beim Tritt über die Schwelle tönte den Gastlichkeit Suchenden ein autoritäres „Wir ham zua!“ entgegen.

Dem Wunsch, bloß einen Kaffee trinken zu wollen, entgegnete die unwirtliche Stimme nur nochmals, dass noch nicht offen sei und es daher auch keinen Kaffee gebe. Gegen 14.00 Uhr hatte Ihr Cicero einen weiteren Termin in Linz absolviert und beschloss, mit seinem Kollegen eine Pizzeria im Einkaufszentrum aufzusuchen, in dem sie sich gerade befanden.

„Die Küche schließt um zwei“, verkündete der Kellner lapidar. Den Hinweis, dass es gerade erst zwei sei, auch andere Gäste noch beim Essen säßen und man vielleicht ja doch noch etwas servieren könne, quittierte er mit der sturen Wiederholung der Botschaft.

Nein, es gäbe nichts mehr zum Essen. Selbstverständlich ist es Zufall, dass Ihr Cicero gleich zweimal am selben Tag in Gastronomiebetrieben konsumieren möchte, in denen der Wirt es verweigert, einen Umsatz zu tätigen. Allerdings könnte einem manchmal der Eindruck erwachsen, dass manche Gastronomen womöglich zu viel verdienen und ihnen deshalb die Berufung als Dienstleister verlorengegangen ist.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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