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Cicero ist zum Schluss begeistert

13.12.2013

Seit vielen Jahren besucht Ihr Cicero die Gegend um Österreichs südlichsten Badesee für so manchen Kurzurlaub.

Der Einfachheit halber speist er dort häufig in dem seinem Quartier nächstgelegenen Wirtshaus, ein für die Gegend typischer, auf Touristen abgestimmter Gastronomiebetrieb mit Schwerpunkt auf Pizza in Kombination mit klassischen Gerichten vom Balkan, und beides in gleichbleibender solider Qualität. Ciceros jüngster Besuch erfolgte längst außerhalb der Saison. Auf Empfehlung der freundlichen Servicekraft bestellte man zunächst eine Portion der Kürbissuppe mit der Bitte um zwei Löffel. Serviert wurde das Gericht ganz selbstverständlich in zwei Tellern und von der Menge her sehr wohl für zwei Personen. Einem Sonderwunsch zum Salat wurde ebenso großzügig Rechnung getragen wie auch eine Änderung an der Rezeptur der Hauptspeise anstandslos umgesetzt wurde.

Mit der höchst moderaten Rechnung gab es schließlich als Abschiedsgruß zwei Gläschen Pelinkovac. Ihr Cicero wollte diesem großzügigen Service mit einem großzügigen Trinkgeld seine Reverenz erweisen. Als die Kellnerin sah, dass es sich um einen etwas höheren Betrag handelte als üblich, sagte sie spontan, sie könne das nicht annehmen, das sei zu viel. Es fiel Ihrem Cicero letztlich nicht schwer, sie umzustimmen, schließlich konnte er ihr überzeugend erklären, wie natürlich und zugleich professionell dem Begriff Dienstleistung hier alle Ehre erwiesen wurde, eine Qualität, die entsprechende Anerkennung jederzeit verdient.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns:
t.vierich@wirtschaftsverlag.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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