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Cicero kommt zu spät

18.03.2010

Kürzlich hatte Ihr Cicero kurz hintereinander die Gelegenheit, einen Wochenendkurzulaub zu absolvieren. Der Weg führte ihn dazu in die burgenländische Thermenregion und dannach ins Salzburger Hochköniggebiet. Beide Male hatte sich Ihr Cicero in renommierte 4-Sterne-Hotels eingebucht.

Und beide Aufenthalte bescherten ihm dasselbe befremdliche Erlebnis. Die burgenländische Variation erfolgte mit einer interessanten Vorankündigung. Ihr Cicero war an einem Donnerstagabend nach getaner Arbeit auf dem Weg zu seinem Reiseziel, als das Telefon klingelte. Freundlich  suchte die Hotelrezeptionistin zu erforschen, wann ihr Gast denn anzukommen gedenke. Es gebe da nämlich eines zu bedenken: Die Küche schließe um 20.30 Uhr, und da man ja Halbpension gebucht habe, wäre es günstig, rechtzeitig davor am Reiseziel einzutreffen.

Das Salzburger Hotel gab sich noch etwas rigoroser. Küchenschluss: 20 Uhr. Und um das gleich mit den weiteren Betriebsabläufen des Hauses zu koordinieren: Betriebsschluss von Schwimmbad und Sauna: 19.30 Uhr. Klar, hier geht es nicht darum, Wellness als Erlebnis mit Stoppuhr zu vermarkten, sondern um erhebliche Personal- und um Betriebskosten. Gespart wird hier aber eindeutig auf Kosten des Gastes. Ihr Cicero hatte nicht den  Eindruck, dass die gewählte Form der Kostenreduzierung irgendeinen Preisvorteil für den Gast nach sich gezogen hätte. In jedem Fall sollte der erste Eindruck nicht damit beginnen, dass man erfährt, was alles nicht geht, sondern was für einen getan wird.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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