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Cicero staunt über Speisefotos

24.05.2012

Die wir alle nur zu gut wissen, hält Werbung nicht immer, was sie verspricht. Weder die Gerichte, die auf Convenience-Packungen im Supermarkt abgebildet sind, noch die knackigen Burger, die einen von Plakatwänden anlachen, haben mit dem, was man dann tatsächlich zu essen bekommt, viel zu tun.

Ist es da nicht zu begrüßen, wenn Gastronomen ihre Gerichte einfach abfotografieren und wie auf unserem Bild realitätsnahe präsentieren? Diese visuelle Speisekarte hängt neben der Eingangstüre eines griechischen Lokals in der Wiener Innenstadt, wo sich auch zahlreiche internationale Touristen tummeln. Ohne vieler Worte wird also kurz und bündig vermittelt, was man dort zu essen bekommt.

Ehrlicher als im Fotostudio gestylte Speisefotos sind realistische Abbildung tatsächlicher Gerichte allemal, ob sie den gewünschten Effekt erzielen, wagt Cicero jedoch zu bezweifeln. Vor allem in Ethno-Lokalen wollen Gastronomen ihre Gäste mit Fotos dazu verführen, ihnen unbekannte Speisen zu probieren. Schlecht gemachte Speiseabbildungen haben aber oft sogar eine abschreckende Wirkung. Wer versucht, Gästen mit Fotos Appetit zu machen, sollte einen professionellen Food-Fotografen beauftragen, der auch banale Gerichte lecker in Szene setzen kann. Das wäre ehrlich und würde gleichzeitig den gewünschten Effekt erzielen.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: gast@wirtschaftsverlag.at (Fax: 01/546 64-360)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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