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Cicero über abgelaufene Homepages

04.03.2010

Internet-Seiten können bösartige Fallen sein – für den Betreiber. Wer ist noch nie im März über Weihnachtsspecials gestolpert oder durfte sich im August überlegen, wie gut das Spargelmenü im Mai geschmeckt hätte.

 

Und irgendwie sagen solche Homepages auch eine Menge über den Betreiber aus. Zumindest erfährt man, dass dort ein gewisser Schlendrian herrscht und schon mal vergessen wird, das eine oder andere up to date zu halten. Letztlich alles aber harmlos: Denn unlängst wollte sich Cicero über ein japanisches Lokal mit mehreren Standorten in Wien im Internet informieren und erfuhr dort zu seinem Erstaunen, dass das Mittagsmenü 130,– und Hauptspeisen 120,– bis 220,– kosten ...

 

Jetzt geht Cicero davon aus, dass man in Europa nirgends 220 Euro für ein einzelnes Gericht zahlt, solange man nicht Riesenportionen Beluga-Kaviar oder Alba-Trüffel bei Alain Ducasse ordert. Entsprechend muss es sich bei diesen Angaben um Schilling-Beträge handeln. Und das bedeutet zwar einerseits, dass diese Sushi-Bar mit ihrer Homepage vor gut zehn Jahren recht innovativ war, andererseits, dass seit Einführung des Euro Anfang 2002, also seit über acht Jahren, es niemand mehr der Mühe wert gefunden hat, einen Blick auf selbige zu werfen.

 

Roher Fisch ist aber ein Vertrauensprodukt und Cicero wollte plötzlich gar nicht mehr herausfinden, ob man an die Frische der Fische dort andere Maßstäbe anlegt als bei der Homepage. Er entschied sich für ein Konkurrenzlokal.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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