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cicero über das maxithema „Minibar“

22.04.2010

Das Thema „Minibar im Hotel" ist immer wieder Inhalt dieser Kolumne, sozusagen einer von Ciceros Dauerbrennern. Diesmal hat Cicero im Abstand von wenigen Wochen gleich zwei Extreme kennengelernt, wie die Sache mit der Minibar gehandelt wird:

Das eine Extrem stellt die neue St. Martins Therme im Burgenland dar, in der die Konsumation der (im übrigen täglich frisch gefüllten) Minibar schlicht Teil des Zimmerpreises und damit für den Besucher „gratis" ist. Natürlich steht „gratis" bewusst unter Anführungszeichen, denn hergeschenkt wird auch in diesem Betrieb (hoffentlich) nichts, aber diese Leistung ebenso wie Frühstück und Halbpension im Nächtigungspreis von ca. 140 Euro/Person zu integrieren, fällt wohl nicht mehr sonderlich ins Gewicht, und der Gast freut sich über den „Bonus".

Das andere Extrem hat Cicero kürzlich in einem Amsterdamer Hotel erlebt, in dem in der Minibar für einen halben Liter stilles Mineralwasser in der Plastikflasche sechs Euro verlangt werden. Das Hotel war sonst fraglos tipptopp (immerhin Mitglied der Leading Hotels), der Zimmerpreis von ca. 260 Euro (ohne Frühstück) war auf entsprechendem Niveau. Interessanterweise waren auch die Preise im hauseigenen, sternegekrönten Restaurant für das Gebotene absolut in Ordnung. Aber bei einem Literpreis von zwölf Euro für schlichtes Mineralwasser beschloss Cicero vor dem Schlafengehen doch, sich auf die Qualität des Amsterdamer Leitungswassers zu verlassen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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