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Cicero und der Salat

10.07.2008

Es gibt viele Arten von Salaten! Und damit sind diesmal nicht die einzelnen Sorten, sondern die unterschiedlichen Angebote in diversen Speisekarten gemeint. Salat kann man sich an der Salatbar auf verschiedenen Tellergrößen selbst zusammenstellen.

Er wird – zumeist gemischt – zu verschiedenen Speisen serviert. Man kann ihn zusätzlich ordern. Oder – kommt heute auch nicht selten vor: Man bestellt ihn als Hauptspeise.
Immer mehr Menschen möchten einfach gesünder leben, achten auf ihre Figur, sind Vegetarier oder haben Zöliakie.
Egal aus welchen Beweggründen man es tut, es geschieht sehr oft, dass der Salat, den man als Hauptspeise bestellt, sich oft nur unwesentlich, wenn überhaupt, vom zusätzlich bestellten unterscheidet. Gemeint ist dabei die Größe und die Qualität. Kein Salatblattel mehr, keine „Upgrade“-Olive, auch kein Brösel Schafskäse. Exakt der gleiche Salat!
Der Unterschied besteht jedoch im Preis. Kommt der Zusatzsalat in etwa auf den Beilagen-Preis, so wird sehr oft bei Salat als Hauptspeise ein Preis verrechnet, der schon beim billigen Fleischgericht liegt. Am Wareneinsatz kann’s nicht liegen, da Ciceros Wissen nach Fleisch immer noch teurer als Gemüse ist. Auch die Zubereitung von Salaten ist weniger aufwendig als die eines Knödels oder eines Schnitzels.
Warum werden Salate, wenn man schon einen Grundumsatz per Gast erzielen möchte, nicht etwas aufgepeppt und stehen dann auch gezielt in der Speisekarte?

Falls Sie sich betroffen fühlen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at oder ein Fax: 01/546 64-360.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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