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Cicero wird Stammgast

08.05.2009

Bisweilen überkommt Ihren Cicero die Sehnsucht nach seiner alten Heimat und es zieht ihn gen Süden. So begab er sich kürzlich an den wunderschönen Gardasee, genau genommen nach Gardone.

Dort wurde ihm – und den beiden Damen in Ciceros Begleitung – der Besuch eines Lokals des Typs Ristorante-Pizzeria zu einem bleibenden Erlebnis. Der Patrone stellte sich namentlich bei uns vor, bedankte sich, dass wir sein Lokal ausgesucht hätten und ließ zur Begrüßung Sekt servieren. In der Folge nutzte er jede Gelegenheit zur persönlichen Kommunikation und ließ keine Gelegenheit zur Inszenierung aus. So stellte er für die Marinade des von Cicero bestellten Carpaccios mehrere Versionen zur Auswahl, bereitete sie am Tisch zu, brachte sie ansprechend spektakulär am Gericht auf und ließ sich auch das Thema Pfeffer bzw. Parmesan nicht entgehen. Zum servierten Wein aus dem benachbarten Bardolino gab es eine kurze, aber persönliche Geschichte. Nach dem Mahl wartete der Patrone einen Grappa auf, stieß selbst mit seinen Gästen an und schuf geradezu den Status der Verbrüderung. Und zu guter Letzt geleitete er uns persönlich aus dem Lokal, um sich noch einmal zu bedanken, dass wir den Abend bei ihm verbracht hatten. All das erfolgte im Zusammenspiel mit einer beachtlichen Speisequalität und zu einem geradezu günstigen Preis. Resümee: In diesem Restaurant gibt es für den Gast gar keine Alternative. Er muss einfach Stammgast werden und wiederkehren.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at oder ein Fax: 01/546 64-524.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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