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Ciceros Entdeckungen

28.05.2008

Ciceros gastronomische Erlebnisse im Frühjahr haben seit einigen Jahren immer wieder eine gewisse Deja-vu-Note in sich: Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen alle Leute ins Freie treiben und einige Lokale Garten oder Terrasse aber noch nicht geöffnet haben – auch auf Anfrage nicht.

„Der Garten ist noch nicht in Betrieb“ wie es dann so schön heißt. Flexibles Eingehen auf – nachvollziehbare und vorhersehbare – Kundenwünsche ein Ding der Unmöglichkeit.
Dass das auch anders geht, durfte Cicero dieser Tage in einem netten Hotel in Zell am See erfahren: Cicero begab sich zum Frühstück, die Sonne kündigte einen weiteren sensationellen Tag an, alleine es war nur im Restaurant gedeckt. Doch eingedenk der noch etwas frischen Frühtemperaturen dachte Cicero auch gar nicht weiter über ein Frühstück auf der Terrasse des Hotels nach. Der Oberkellnar war es dann, der Cicero begrüßte, ihm einen schönen guten Morgen wünschte und meinte, ob er nicht im Freien frühstücken wolle. Auf Ciceros erfreute Frage, ob das denn ginge, hieß es nur: „ Selbstverständlich, ich decke Ihnen gleich was auf. Setzen Sie sich am besten zur Hausmauer, da ist es windgeschützt.“ Und Cicero folgte dem dienstbaren Geist sprachlos ins Freie, genoss ein Frühstück wie aus dem Bilderbuch mit Blick auf den Zeller See und das Bergpanorama der Region und ließ sich von der Morgensonne die letzte Müdigkeit aus den Gliedern treiben.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at oder ein Fax: 01/546 64-360.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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