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Am besten, man hat für jeden Social-Media-Kanal, den man bespielt, eigens erstellten Content. Raketenwissenschaft ist das keine. Aber es kostet Zeit.

Content: Auf der Jagd nach Inhalten

19.12.2016

Eine Online-Präsenz setzt voraus, dass man Inhalte hat, die veröffentlicht werden können. Aber woher nehmen? Unternehmer und Keynote-Speaker Roman Kmenta hat eine Liste mit Contentideen erstellt.

Social Media ist in aller Munde. Und dennoch fehlt oft die Strategie dahinter, es regiert nicht selten der Aktionismus. Dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass die zuständigen Mitarbeiter mit der Zeit nicht mehr wissen, was sie veröffentlichen sollen. Die Chefetage meist auch nicht. 

„Um online präsent zu sein, braucht es Inhalte. Am besten mehrmals pro Tag auf verschiedensten Kanälen. Und natürlich nicht immer dasselbe. Abwechslungsreich sollte es dann auch noch sein. Da kann es schon mal passieren, dass einem die Ideen für neuen Content für Blogs, Beiträge und Posts aller Art ausgehen“, sagt Unternehmer und Keynote-Speaker Roman Kmenta. Er berät Unternehmen und hat eine Liste mit 43 Content-Ideen erstellt (Downloadlink am Ende des Artikels). 

Zitate, Interviews, Umfragen, Statistiken und Erfolgsgeschichten: All das sind Inhalte, die gepostet werden können und sollen. Auch dann, wenn es nicht Ihre eigene Erfolgsgeschichte ist: „Es kann auch der Erfolg von jemand anderem sein – einem Kunden, Kollegen oder auch von jemand ganz fremden, der zu Ihrem Thema passt und den Sie in eine Story packen“, sagt Kmenta. 

Persönliches und Fehler

Selbst Persönliches – auch wenn von beruflichen Posts und Beiträgen die Rede ist – hat laut Kmenta durchaus Platz. „Überlegen Sie dabei sehr genau, was Sie preisgeben wollen. Auch solche Posts müssen Ihr öffentliches Image unterstützen“, rät er. Das gelte auch für Fehler, die könne man durchaus eingestehen. Kmenta: „Das Leben läuft nicht immer perfekt ab. Es passieren Fehler, große und kleine, aus denen wir lernen können. Es können Ihre eigenen Fehler sein. Es macht sympathisch, auch mal eigene Fehler einzugestehen. Greifen Sie diese auf und verarbeiten Sie die Lernerfahrungen daraus zu Posts.“

Auch das Gegenteil zu behaupten ist eine interessante Möglichkeit. „Wenn Sie sich in einem Beitrag gegen die Meinung und Sichtweise der Allgemeinheit stellen, bringt Ihnen das zumindest einmal Aufmerksamkeit. In der aktuellen Situation etwa würde ein Beitrag mit dem Thema ,Fünf Gründe, warum wir mehr Flüchtlinge brauchen‘ auffallen und zur Diskussion anregen.“ Herausforderung dabei sei es aber, den kontroversiellen Aufhänger sinnvoll zu begründen und mit dem jeweiligen Thema zu verknüpfen.

Gast-Kommentare

Gerne gesehen seien auch Gratis-Angebote. „Oft sind das E-Books oder Checklisten. Posten Sie diese immer wieder mal“, empfiehlt Kmenta. Aber auch Beiträge anderer, speziell auch Beiträge von Medien, die zum Thema passen, lassen sich gut verwenden, um neuen Content für Posts zu schaffen. „Im einfachsten Fall teilen Sie diese auf Ihren Kanälen. Fündig werden Sie diesbezüglich, indem Sie in verschiedensten Plattformen oder auch mit Google nach Beiträgen zu Ihren Keywords suchen bzw. einen ‚Google Alert‘ erstellen und sich über solche benachrichtigen lassen.“ 
Kmenta rät dazu, einen Redaktionsplan zu erstellen und diesen auch konsequent umzusetzen. „Beständigkeit und Ausdauer sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wenn es um die mediale Online-Präsenz geht.“ Die ganze Liste: bit.ly/2huFTeC

Autor/in:
Alexander Grübling
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