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Cool im Gastgarten

20.02.2020

Heiße Sommer sind nicht unbedingt ein Segen für den Umsatz im Schanigarten. Da drängt sich oft die Frage nach einer Gastgartenkühlung auf. 

» Der Experte Herbert Koll entwickelt mit seinem Unternehmen Konzepte und Interior Design für Gastronomie und Hotellerie www.koll.co.at

Bei Temperaturen über 30 Grad kann der Aufenthalt in einem Gastgarten für Gäste – aber auch fürs Personal – zu einer unangenehmen Erfahrung werden. Hitzewellen sind in unseren Breiten keine Seltenheit mehr, sie werden eher zur Regel. Da kann man sich als Gastronom schon die Frage stellen, ob man nicht in ein Kühlsystem investieren sollte. Aber macht das auch wirklich Sinn?

Nebelkühlungen

State of the Art sind heute Nebelkühlungen. „In der Regel werden diese mit Sonnenschutzsystemen kombiniert“, sagt Herbert Koll, der mit seinem Unternehmen Konzepte und interior Designs für Gastronomie und Hotellerie entwickelt. Denn wenn die Sonne ungehindert auf den Schanigarten knallt, „dann bringt die beste Nebelkühlung nichts.“

Nebelkühlungen können in Verbindung mit Schirmen oder Markisen installiert werden und sind dann am effizientesten.

Moderne Systeme schaffen Temperatursenkungen um bis zu zehn Grad, für Gäste und Mitarbeiter ein Segen. Aber auch geringere Temperatursenkungen von etwa vier oder fünf Grad werden bereits als angenehm empfunden. Im Rahmen seiner Gastro-Studienreisen sind Herbert Koll diese Kühlsysteme oft begegnet. Auch große Hitzewellen sind damit bewältigbar. „Bei großen Schanigärten könnte man eine Kombination aus Sonnensegeln und -schirmen andenken“, meint Koll. Mindestgröße gibt es keine, es gibt auch Systeme, die für einen Sonnenschirm konzipiert sind. Umsetzbar ist eine Kühlung in jedem Schanigarten. 

Natürliche Kühlung

Wer große Bäume im Gastgarten hat und sich vielleicht über herabfallendes Laub ärgert, sollte in keinem Fall daran denken, diese zurückzuschneiden. „Bäume bieten eine natürliche Kühlung, Nebelkühlungen imitieren diese, und wenn der Baum in meinem Gastgarten kein Sicherheitsrisiko darstellt, dann rate ich in jedem Fall dazu, diesen stehen zu lassen“, betont der Gastro-Experte.

Autor/in:
Alexander Grübling
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