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Coronavirus: Probleme für den heimischen Tourismus

28.01.2020

Nach dem chinesischen Pauschalreiseverbot rechnet der heimische Tourismus, vor allem in Wien, mit vorübergehenden Rückgängen bei chinesischen Gästen. China ist in Wien der zweitstärkste Überseemarkt.

Peking hat vorige Woche alle Reiseagenturen angehalten, keine Pauschalreisen mehr ins In- und Ausland zu verkaufen. Laut einer Bloomberg-Meldung erging am Freitag eine entsprechende Order des Tourismus- und Kulturministeriums an sämtliche Reiseagenturen und Tourismusfirmen. Mit der Maßnahme soll die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Der Erlass kam just zu Beginn der chinesischen Neujahrsferien, in denen die Menschen in der Volksrepublik gerne verreisen.

Rückgang bei Buchungen erwartet

Beim WienTourismus erwartet man aufgrund dieser Tatsache einen vorübergehenden Rückgang der Buchungen von Gästen aus China, sagte WienTourismus-Sprecher Walter Straßer am Montag. Der Reiseverkaufsstopp werde sich wohl auf ganz Österreich und andere Länder auswirken.

Für die Stadt Wien ist China nach den USA mittlerweile der zweitstärkste Überseemarkt. Die Volksrepublik ist bereits seit einigen Jahren in den Top Ten der nächtigungsstärksten Länder, derzeit auf Rang sieben. Die meisten Wien-Touristen kamen 2019 aus Deutschland, gefolgt von Österreich, den USA, Italien, Großbritannien, Spanien und China. 2019 entfielen 524.000 der insgesamt 17,6 Millionen Nächtigungen auf chinesische Gäste. Und von allen Touristen ist der chinesische der umsatzfreudigste. Zumindest in Wien. Allerdings eher weniger der Pauschalreisende.

ORF/APA/Red

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