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Dachgleiche der neuen Kärnten Therme

09.06.2011

Villach. Exakt ein Jahr nach der Grundsteinlegung des touristischen Jahrhundertprojekts in Warmbad-Villach nimmt das mit 40 Millionen Euro Investitionsvolumen derzeit größte Hochbauvorhaben Kärntens bereits endgültige Formen an. Mit der feierlichen Dachgleiche der KärntenTherme Warmbad-Villach wurde gestern ein weiterer Meilenstein gesetzt.

- Die Gesellschafter (v.l.n.r.) der neuen KärntenTherme Warmbad-Villach: Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Polier der Großbaustelle Werner Bachlinger, Mag. Susanna Mayerhofer, geschäftsführende Gesellschafterin des ThermenResort Warmbad-Villach.

Einzigartiges wächst heran und Ungewohntes entsteht – für österreichische, aber auch internationale Verhältnisse. Eine Thermenwelt, die sich sowohl konzeptionell als auch architektonisch von seinen Mitbewerbern unterscheidet Der Bau liegt gut im Zeitplan - der Eröffnung der KärntenTherme im Sommer 2012 nichts im Wege.

 

Architektonisches Glanzstück

Ein von außen futuristisch anmutendes architektonisches Glanzstück bietet dem Betrachter ein völlig neues Thermenbild. Der revolutionäre Ansatz: eine Erlebniswelt auf drei Ebenen, die an die Grenzen des Möglichen in Sachen Statik, Material, Mensch und Maschine geht. Diese planerische Herausforderung wird spätestens dann sichtbar, wenn man das 25-Meter-Sportbecken auf der Ebene 3 entdeckt - mit freiem Blick auf die darunter liegenden Erlebnis- und Wellnessbereiche. Vom grenzüberschreitenden Blick über die Karawankenkette ganz zu schweigen - riesige asymmetrische Panoramafenster machen es möglich. Eine Erlebniswelt, die sich gleichzeitig horizontal und vertikal entwickelt, Raum für Raum, Becken für Becken sich dem Besucher auf überraschend-spannende Weise nacheinander öffnet.

 

Bauliche Herausforderung

"Der Neubau der Therme in Warmbad ist das größte Hochbauvorhaben in der Geschichte unserer Stadt. Die gesamte Tourismusregion Villach, speziell der Standort Warmbad, wird dadurch mit enormen Wertschöpfungspotenzialen aufgewertet. Die Angebotspalette der neuen Therme ist facettenreich, die Architektur beeindruckt mit großer Strahlkraft und einer spannenden Mischung aus Licht, Wasser und Wärme," betont Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Motor des Projekts. Nicht weniger als 10.000 Kubikmeter Beton wurden eingesetzt, um den sanften Riesen in die jetzige imposante Form zu bringen. Veredelt mit rund 1,2 Millionen Kilogramm Stahl, die dafür sorgen, dass eines der größten Betontragewerke Österreichs statisch überhaupt realisierbar war. Die komplexe Verschachtelung der Gebäudeteile hat neben den optischen Vorzügen auch den gewünschten Effekt der sehr kurzen Wege für die Gäste. Rund 150 Mitarbeiter sorgen derzeit auf der Baustelle für die Einhaltung des minutiös geplanten Ablaufs, der die Fertigstellung und Übergabe der Therme an den Gast im Sommer 2012 garantiert.

 

Hotel mit Verbindungsgang

Nur einen Steinwurf von der KärntenTherme entfernt wächst parallel ein ebenso aufregendes Bauwerk in den Himmel und komplettiert damit das touristische Gesamtprojekt in Warmbad-Villach: der Karawankenhof, ein Vier-Stern-Familienhotel für Aktivurlauber mit direktem Verbindungsgang in die Thermenwelt, das gemeinsam mit der Therme im Sommer 2012 eröffnet wird. 12 Millionen Euro investiert das ThermenResort in dieses junge, moderne Haus, das architektonisch die ideale Ergänzung zur Therme darstellt und qualitativ top ausgestattet sein wird. Das große Karawankenhof Extra: den Gästen des 200 Betten umfassenden Hauses steht die gesamte KärntenTherme Erlebnis- und Saunawelt ohne Aufzahlung zur Verfügung.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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