Direkt zum Inhalt
V. l.: Rudi und Karl Obauer, Walter Grüll, Max Stiegl, Hubert Wallner und Thomas Gailer von der Wiener Cateringkultur.

Das 2.500-Euro-Menü

08.04.2019

Gäste des diesjährigen Life Balls werden auch heuer wieder von österreichischen Spitzenköchen kulinarisch verwöhnt.
 

Die Vorspeise, kreiert von Rudi & Karl Obauer:  Sechs-Minuten- Bauern-Ei mit Stör-Creme und Kaviar von Walter Grüll.

Wenn Spenden für den Kampf gegen Aids gesammelt werden und Wien seine schräge Seite entdeckt, dann ist der Life Ball nicht weit. Heuer findet die Charity-Großveranstaltung am 8. Juni statt und steht unter dem Motto „United in Diversity. Walking on the yellow brick road towards an end to AIDS“. 
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung ist die LIFE+ Solidarity Gala im Festsaal des Wiener Rathauses, die im Vorfeld der Life-Ball-Eröffnungszeremonie stattfindet. Die Karten für diese Gala kosten 2.500 Euro, inkludiert ist auch ein Galadiner, das nun im YOU Restaurant, im Le Meridien Vienna, von vier Top-Köchen präsentiert wurde. Rudi und Karl Obauer steuern heuer etwa die Vorspeise bei. Die ÖGZ als wichtigstes Medium der Branche stellt gerne die wichtigsten Gänge detailliert vor: 

So wird es gemacht

Als Vorspeise gibt es ein Sechs-Minuten-Bauern-Ei mit Stör-Creme und Kaviar von Walter Grüll. Das Ei wird sechs Minuten gekocht, geschält und bei 69 Grad Celsius warm gestellt. Zum Kaviar von Walter Grüll gibt es  eine Stör-Creme: Dazu wird die Bauchseite des Störs kleingeschnitten, mit Schalotten, Weißwein und Gemüsebrühe gekocht. Die gekochten Fischteile werden anschließend mit Sardellen, Wasabi, Dijon-Senf und Creme fraîche hochtourig gemixt und mit Chili sanft gewürzt. Das Ei wird auf die Creme gesetzt, der Grüll-Kaviar auf dem Ei angerichtet und garniert.  
Hubert Wallner (See Restaurant Saag) steuert den Hauptgang bei: Geschmorte Rinderbacke mit Trüffelpolenta, Mangoldstielen, Balsamico-Tapioka-Chip, Brunnenkresse-Öl und Sellerie-Jus. Die vegetarische Variante besteht aus einem Amarant-Soufflé, ebenfalls mit mariniertem Mangold und dem Balsamico-Tapioka-Chip. Die Zutaten sind alle aus der Region: die Polenta aus Kärnten, die Bäckchen aus Niederösterreich.
Das Dessert des Galadiners bildet eine von Max Stiegl gestaltete Valhrona-Schokotarte – außen knusprig, innen zart.

Autor/in:
Alexander Grübling
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
28.03.2019

Eines für den Salat, eines im Fritter? Österreichs erfolgreichste Köche nutzen eine ganze Liste an Ölen. Ein paar Tropfen genügen, um Gerichte zu verfeinern – und heben ihren Betrieb vom Mitbewerb ...

Gastronomie
11.03.2019

Starkoch Juan Amador möchte nicht mehr, dass seine Gäste ihr Essen fotografieren. „Denn“, sagt Amador, „über das eigentliche Erlebnis eines Restaurantbesuchs sagt ein Food-Foto überhaupt nichts ...

Kam bis auf die Shortlist in der Kategorie "Off-Map Destination": Das Bootshaus im Hotel Das Traunsee
Gastronomie
25.02.2019

The World Restaurant Awards wollen innovative Restaurants, gerne auch off-the-beaten-path vorstellen – mit augenzwinkernden Kategorien wie „pinzettenfreie Küche“.

Gastronomie
21.02.2019

Unter dem Titel „Unexpected“ lud Nespresso zum Dinner mit dem israelischen Shootingstar Raz Rahav und vielen Überraschungen.

Kommentar
07.02.2019

Berufsbedingte Krebsleiden kosten EU-weit 2,4 Milliarden Euro pro Jahr. Darüber sollte man eher sprechen, als über eine norwegische Erhebung zu Bronchitis bei Köchen.  

Werbung