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Das bekommen Unternehmer aus dem Nothilfefonds

03.04.2020

Bis zu 75 Prozent der Fixkosten können betroffene Unternehmen aus dem Nothilfefonds zurückbekommen. Lockerungen  der wirtschaftlichen Einschränkungen von Vizekanzler Kogler angedeutet.

Die Regierung hat die Details des 15 Mrd. Euro schweren Nothilfefonds vorgestellt. Die Obergrenze der Hilfsgelder liegt bei drei Monatsumsätzen oder 120 Mio. Euro. Das Paket umfasst auch einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Dieser kann bis zu 75 Prozent der Fixkosten in der Krisenzeit und bis zu 75 Prozent der wertlos gewordenen Waren betragen.

Zum Kommentar: Wer soll das bezahlen?

Umsatzeinbruch muss mindestens 40 Prozent betragen

Anspruchsberechtigt seien Firmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent haben, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Ansprechpartner sei die Hausbank. Gleichzeitig wird auch die staatliche Haftung bei den Garantien von 80 auf 90 Prozent erhöht.

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat eine Lockerung der wirtschaftlichen Einschränkungen angedeutet. Man werde die Fahrpläne für das langsame Hochfahren ab nächster Woche vorstellen, sagte Kogler. Seit 16. März ist  die Gastronomie und seit dieser Woche auch die gesamte Hotellerie wegen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie geschlossen.

Wie Kogler sagte, wird es auch einen einjährigen Auszahlungsstopp für Dividenden geben sowie Beschränkungen bei Managerboni.

Take-Away doch möglich

Was sonst noch passierte: Hotels bleiben bis 24. April geschlossen und die Abholung von Essen aus Restaurants wird nun doch zulässig.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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