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Buchpräsentation Café Central v.l.: Mag. Harald Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro Group; Café Central-Patissier Pierre Reboul; Karl Wlaschek, Eigentümer Café Central; Burgschauspieler Frank Hoffmann

Das Café Central – in Worten und Bildern

17.11.2011

Das Café Central ist eine Institution, die nun seit mehr als 135 Jahren im Palais Ferstel im Herzen von Wien ein Treffpunkt ist.

Soeben ist im Eigenverlag der Palais Events Veranstaltungen GmbH das Buch „Café Central – Wiener Genusskultur einst und jetzt“ erschienen, das zu einem Streifzug durch die bewegte Geschichte eines der weltweit berühmtesten Wiener Traditionskaffeehäuser einlädt. Das Buch erlaubt Einblicke in den Alltag eines Kaffeehauses, das von 100 Mitarbeitern 365 Tage im Jahr traditionsbewusst und mit Herzlichkeit geführt wird. Im vergangenen Jahr feierte das Palais Ferstel in der Herrengasse seinen 150. Geburtstag. Fast ebenso lange – seit 1876 – ist dort das Café Central zu finden. 
Aus diesem Anlass betrachtet das in deutscher und englischer Sprache verfasste Buch „Café Central, Wiener Genusskultur einst und jetzt“ den Mythos der Wiener Kaffeehauskultur aus zeitgemäßer Perspektive.

Mit seiner weit zurückreichenden Tradition hat das Café Central wesentlich zur Bedeutung des Kaffeehauses für die Wiener Lebensart und das große Ansehen der Wiener Genusskultur in aller Welt beigetragen.

Kreativwerkstatt
Die Wiener Koch- und Zuckerbäckerkunst werden hier mit besonderer Hingabe gepflegt. Im Wiener Traditionscafé trafen sich einst namhafte Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur, Politik und Wissenschaft, um die großen Angelegenheiten des Weltgeschehens sowie die Ereignisse in der Wiener Gesellschaft zu diskutieren, was sich bis heute nicht geändert hat. Berühmte Schriftsteller nutzten das Café Central sogar als ihre Kreativwerkstatt: Franz Kafka, Alfred Polgar, Robert Musil, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler und Siegmund Freud zählten zu den Stammgästen des Hauses und der Dichter Peter Altenberg, war mit dem Café Central sogar so sehr verbunden, dass er es als Wohnadresse angab.

Ursprünglich waren die Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Palais Ferstel der Sitz der Wiener Börse. Nach dem Auszug eröffneten die Gebrüder Pach hier das Café Central, das schnell zum beliebten Treffpunkt für Gelehrte, Künstler und der Wiener Gesellschaft wurde und bis 1918 eines der Literatencafés in Wien blieb.1925 wurde das Café Central, anlässlich seines 50-jährigen Bestehens, komplett renoviert und ein Jahr später als Café-Restaurant wieder eröffnet. Erst vier Jahrzehnte später und nach aufwändigen Renovierungsarbeiten öffnete es 1982 wieder seine Pforten.

Im Jahr 2001 übernahm die Karl Wlaschek Privatstiftung die Immobilien auf der Wiener Freyung und Karl Wlaschek selbst erklärte das Café Central zu seinem „Lieblings-Restaurant“. Mit viel Hingabe und Liebe wurde seitdem durch die Palais Events an dieser Wiener Institution erfolgreich gearbeitet. Seit Jänner 2011 ist die Verkehrsbüro Group, Österreichs größter Tourismuskonzern, Betreiber der Palais Events mit den drei historischen Gebäuden Palais Ferstel, Palais Daun-Kinsky und den Wiener Börsensälen. Palais Events erweitern das Angebot der Verkehrsbüro Group um historische Veranstaltungsflächen in City-Lage in Kombination mit Hotelübernachtungen.

 

Café Central – Wiener Genusskultur einst und jetzt
ISBN 978-3-200-02411-3
Preis: 18,90  Euro

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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