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Das große „get together“

08.05.2008

Die 2008er-Ausgabe der internationalen Fachmesse „Alles für den Gast – Wien“ kann mit einem neuen Rekord aufwarten. Rund 350 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Neuheiten, Produkte und Dienstleistungen. Und mit einer Gesamtzahl von exakt 19.108 Fachbesuchern lockten sie bei der insgesamt siebenten Edition dieser Branchenfachmesse mehr Besucher denn je an.

Für Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien Anlass genug, eine positive Messebilanz zu ziehen. „Die speziell auf den Bedarf der Gastronomie und Hotellerie in Ost-Österreich zugeschnittene „Alles für den Gast – Wien“ hat damit erneut ihre maßgebliche Position für die Branche unter Beweis gestellt“, freut sich Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions Messe Wien, über den Verlauf der Messe. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil, nämlich 22,6 Prozent, widmeten der „Alles für den Gast – Wien 2008“ mehr als einen Besuchstag. Gernot Blaikner, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions, zeigte sich insbesondere damit zufrieden, dass die neue Tagesfolge gut akzeptiert worden ist: „Die Entscheidung war richtig. Die neue Tagefolge Samstag bis Dienstag kommt den Bedürfnissen der vielschichtigen Gastronomie Wiens und Ostösterreichs entgegen.“

Die ÖGZ nutzte die „Alles für den Gast – Wien“ für eine Reihe von Aktivitäten. So fand am Montag am ÖGZ-Stand ein „get together“ rund um den im März abgeschlossenen Lehrlingswettbewerb „Amuse bouche“ statt, zu dem sich neben Lehrlingen, Hoteliers und Sponsoren auch Staatssekretärin ­Chrstine Marek einfand. Sie erachtet Wett­bewerbe wie den „Amuse bouche“ als ausgezeichnetes Instrument, Jugendlichen Gastronomieberufe schmackhaft zu machen.

„Es gilt, in den Jugendlichen die Begeisterung für den Beruf zu wecken und die Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen, die in der Gastronomie und Hotellerie großartig sind. Wenn Lehrlingswettbewerbe so imageträchtig umgesetzt sind, wie ,Amuse bouche‘, dann sind wir hier am richtigen Weg. Und wir sind dabei, hier entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, erläuterte Marek gegenüber der ÖGZ im TAV-TV-Interview.
„Für mich war der ,Amuse bouche‘ der beste Wettbewerb den ich in meiner Laufbahn erlebt habe“, stößt Alfred Gaj­dosik, Ausbildungsleiter bei Marriott und Chefjuror für den Bereich Service ins selbe Horn. Wettbewerbe allein könnten freilich nicht die Rahmenbedingungen einer qualifizierten Ausbildung ersetzen. „Wichtig ist, dass Hoteliers und Gastronomen Lehrlinge wirklich ausbilden und sie nicht als billige Hilfskräfte missbrauchen. Unternehmer, die auf die Qualität des Nachwuchses Wert legen, begreifen das auch und steuern hier entgegen“, gibt sich Gajdosik durchaus kritisch.
Rahmenveranstaltungen wie dieses „get together“ bescherten auch der Wiener Fachmesse Imagepunkte.

Messeleiterin Renate Leutz, die zum ersten Mal mit der „Alles für den Gast – Wien“ betraut war, sieht das begleitende Fachprogramm als wichtigen Erfolgsfaktor der diesjährigen Ausgabe. Das wird deutlich von den Ergebnissen der Fachbesucherbefragung durch das Linzer market-Institut untermauert. „Besonders der ‚Kick-off Event‘ zur UEFA EURO 2008™ der Wiener Wirtschaftskammer war eine gelungene Veranstaltung. Rund 500 Betriebe und Unternehmer haben die Veranstaltung besucht“, erzählt Leutz. Die hohe Akzeptanz der „Alles für den Gast – Wien“ unterstreicht die Ergebnisse der unabhängigen Besucherumfrage. Dabei gaben 87 Prozent der Fachmesse insgesamt die Noten „Sehr Gut“ und „Gut“. 95,1 Prozent, erklärten, dass ihnen der Messebesuch Vorteile gebracht habe, und 92,4 Prozent gaben an, die „Alles für den Gast – Wien“ weiterempfehlen zu wollen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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