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„Das richtige Hotel am richtigen Ort“

21.07.2011

In Österreich sind 29 privat geführte Hotels Mitglieder der amerikanischen Non-profit-Marke Best Western, bei der Individualität und Vielfalt im Mittelpunkt stehen. Seit 2011 wird das Hotelportfolio über drei klar definierte Markenkategorien kommuniziert

Die Best Western-Hoteliers aus neun Ländern Zentraleuropas feierten beim Jahreskongress 2011 den 65. Geburtstag der Marke Best Western

Die Marke „Best Western“ – weltgrößte Marketingorganisation privat geführter Hotels, vertreten mit 4.000 Häusern in 90 Ländern – feiert ihr 65-jähriges Jubiläum und das 30-jährige Bestehen der zentral-europäischen Regionalorganisation, die über 70 Hotels in neun Ländern betreut. Die Marke Best Western steht weltweit für Hotels im Drei- bis Fünf-Sterne-Segment, die durch einheitliche Standards, aber individuelle Ausstattung überzeugen. „Best Western unterscheidet sich mit seiner demokratischen Führungs- und Entscheidungsstruktur klar von allen anderen Hotelgruppen. Der Zusammenschluss der Privathoteliers dient zur Profitsteigerung durch gemeinsames Marketing & Sales sowie Cross-Selling mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit aller Best Western Hotels zu erhöhen“, erklärt COO-Prokuristin Ivona Meissner.

Drei Markenkategorien

Um dem Best Western-Motto „Für jeden Gast das richtige Hotel am richtigen Ort zum besten Preis“ noch besser gerecht zu werden, wurde 2011 mit der Einführung von „Best Western Plus®“ das Hotelportfolio in drei klar definierte Gruppen geordnet: Alle Best Western Hotels garantieren herzliche Gastlichkeit und behaglichen Aufenthalt bester Qualität mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Unter dem Signet „Best Western Plus®“ bieten die Hotels ein Plus an Komfort mit einem Bouquet an Extras aus der Premiumklasse; und „Best Western Premier®“-Hotels verwöhnen darüber hinaus mit „Art de Vivre“ und bieten regionale Kultur in erlesenem Ambiente. „Damit bietet Best Western, was man bei gewöhnlichen Hotelketten nicht findet: Vielfalt und Klarheit“, meint Christian Hofer, Präsident und CEO von Best Western Central Europe (BWCE) sowie Hotelier der beiden „Best Western Premier®“-Hotels Kaiserhof in Wien und Kitzbühel.

Die Hotelgruppe freut sich im Jubiläumsjahr nicht nur über zahlreiche neue Hotelmitgliedschaften bei BWCE, sondern konnte im ersten Quartal 2011 hohe Zuwächse bei Nächtigungen und Umsatz verzeichnen. „So betrug das Nächtigungsplus 10 Prozent mit einem anteiligen Umsatzplus von acht Prozent“, freut sich Meissner.

Best Western setzt in Österreich auf Expansion in den Kategorien Drei- bis Fünf-Sterne-Superior beziehungsweise in den Markenkategorien Best Western®, Best Western Plus® und Best Western Premier®. „Um Mitglied bei Best Western werden zu können, muss das Hotel über mindesten 30 Zimmer verfügen, darf keiner anderen internationalen Marketingorganisation oder Hotelgruppe angehören, muss die weltweit gültigen „Best-Western-Minimumstandards“ erfüllen und sich zur strikten Markenführung (Branding von Haus und Drucksorten) bekennen“, betont Unternehmenssprecher Wilfried C. Brumec-Sesulka.

Das Markenunternehmen Best Western ist non-profit orientiert, daher kommen der erwirtschaftete Umsatz und die Mitgliedsbeiträge wieder den Hoteliers zugute und werden in Marketing, Verkauf, Organisation, Qualitätsmanagement und IT investiert. Die Aufnahmegebühr beträgt mindestens 4.750 Euro und richtet sich nach der Anzahl der Zimmer. Der jährliche Mitgliedsbeitrag errechnet sich aus Fixbeiträgen und von Best Western tatsächlich vermittelten Umsätzen.

Im Gegensatz zur Kettenhotellerie gibt es bei Best Western kein gemeinsames Mitarbeiteraustausch- oder -schulungsprogramm. „Da es sich um absolut unabhängige Hotels handelt, erfolgt alles freiwillig und die Personalsuche autonom und meist konventionell“, meint Brumec-Sesulka und ergänzt, dass die überregionale interne Weiterbildung zu Best-Western-Themen vorwiegend über internationale Meetings, aber auch via Telekonferenzen oder Telelearning beziehungsweise während der Regional- und Jahresversammlungen in eigenen Workshops, Seminaren oder Vorträgen erfolgt.

Gleichrangige Präsentation

Das Thema Social Media sieht man bei BWCE aus der Sicht des Hoteliers und der Markenmutter. „Social Media eignet sich zum Geschichten erzählen und wird von den einzelnen Betrieben unterschiedlich genutzt. Für uns als Markenmutter gilt, dass wir auf die gleichrangige Präsentation aller Leistungsträger achten müssen und somit auf einer Metaebene kommunizieren wie „unsere Hotels…“ oder „Best Western Hotels…“ und dadurch entfällt die individuelle Ansprache. Social Media ist auch für uns ein interessantes Thema, aber überbewertet in der Funktion als Vertriebskanal; es kann sich auch kontraproduktiv auswirken, wenn intellektuell anspruchsvollere Zielgruppen angepeilt werden“, ist Wilfried C. Brumec-Sesulka überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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