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Ein halbrundes Barelement schließt den Raum nach hinten hin ab.

Das sind die Pläne für das ehemalige Café Oper Wien

12.02.2021

Die Bundestheater-Holding hat im Vorjahr den Pachtvertrag für das Café in der Wiener Oper nicht verlängert. Jetzt wurden die Pläne für die Nachnutzung bekannt. 

Der 20 Meter lange Tisch besteht aus drei Teilen, dunkelgrüner Marmor fungiert als Tischplatte. Auffallend: der Rock aus Messing im oberen Teil und gebeiztes Eichenholz im unteren Teil.
Johann Moser und Erich Bernard von BWM Architekten.

Tickets für kulturelle Veranstaltungen werden heute zum überwiegenden Teil im Internet abgewickelt. Wer braucht da noch einen stationären Verkauf? Antwort: Die Bundestheater-Holding. 

Wie die ÖGZ im Vorjahr berichtete, wurde der Pachtvertrag für das Café Oper Wien nicht verlängert. 14 langjährige Mitarbeiter haben damals ihren Job verloren, eine hohe Summe wurden 2018 in Umbau und Renovierung gesteckt. Alles vergebens. „Der jetzige Standort der Bundestheaterkassen in der Operngasse wird an den höchstfrequentierten Standort der Österreichischen Bundestheater, die Wiener Staatsoper, verlegt und als Besucherzentrum errichtet“, hieß es im Vorjahr seitens des Bundestheater-Geschäftsführers Christian Kircher gegenüber der ÖGZ.

Die Ausschreibung gewonnen hat kürzlich das Wiener Architekturbüro BWM. Das neue Besucherzentrum soll "ein wandelbarer Ort" werden, "an dem sich Hochkultur und städtischer Lebensstil gekonnt vermischen". Was kann man sich darunter vorstellen?

Langer Tisch

Das zentrale gestalterische Element wird ein mittig in der historischen Säulenhalle verlaufender 20 Meter langer Tisch. Dieser soll eine offene Bespielung und Nutzung des Raumes ermöglichen. Tagsüber konzentrieren sich hier Ticket-Verkauf, Service und Information. Mit dem Fortschreiten des Tages verwandelt sich der Raum in eine Bar. Der Raum soll aber auch für Premierenfeiern oder Vermietungen genutzt werden. Im Bereich des ehemaligen Café Oper gibt es ein halbrundes Barelement zur Ausgabe von Getränken (siehe Fotos). 

Autor/in:
Alexander Grübling
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