Direkt zum Inhalt

Der Entwässerungsspezialist

18.09.2009

Die Nirotec Aschl GmbH gehört seit Jahren zu den führenden österreichischen Anbietern von Entwässerungssystemen aus Edelstahl für die Hotellerie und Gastronomie.

Spa-Entwässerung im Schlosshotel Fuschl

Mit innovativen Lösungen hat sich das ober­österreichische Unternehmen mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum – und weit darüber hinaus – einen Namen gemacht. Für uns Grund genug, mit Ing. Roman Aschl anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums seines Unternehmens über dessen Erfolgsfaktoren und die aktuelle Wirtschaftskrise zu reden.

ÖGZ: Herr Aschl, Ihr Unternehmen hat sich in nur wenigen Jahren zu einem über die Grenzen hinweg angesehenen Unternehmen für Entwässerungssysteme entwickelt, haben Sie vor 15 Jahren an diesen Erfolg geglaubt?
Aschl: Natürlich habe ich an den Erfolg geglaubt. Sonst hätte ich mich damals ja nicht dazu entschieden, dieses Unternehmen zu gründen. Aufgrund meiner Erfahrungen und Marktrecherchen war mir damals schon klar, dass innovative Entwässerungssysteme aus Edelstahl ein enormes Potenzial haben, gerade im Bereich Hotellerie und Gastronomie. Es gab zwar schon Entwässerungssysteme am Markt, aber diese waren ziemlich standardisiert und orientierten sich zu wenig an den Bedürfnissen des Marktes. Außerdem gab es so gut wie keine Lösungen aus Edelstahl, das war eine enorme Chance. Ich habe diese Chance erkannt und schnell die richtigen Entscheidungen getroffen.

ÖGZ: Wie kann man das verstehen? Klingt ja einfach, nur ganz so problemlos wird das wohl nicht gewesen sein, oder?
Aschl: Natürlich war es nicht einfach, der Aufbau eines Unternehmens ist am Beginn nie einfach. Von der Idee bis zum Prototypen und den ersten fertigen Produkten vergeht natürlich einiges an Zeit. Und Zeit kostet bekanntlich ja Geld. Glücklicherweise stießen unsere Produkte rasch auf entsprechende Marktresonanz. Wir hatten also schnell die ersten Kunden, die auf unsere Entwässe-rungslösungen aus Edelstahl gesetzt haben.
Gerade bei Architekten und Planern von Hotellerie- und Gastronomiebetrieben kamen unsere Systeme sehr gut an. Das hat sich bis heute nicht geändert, ganz im Gegenteil.
Mit unseren Produkten ist es gelungen, die perfekte Symbiose zwischen Funktionalität und Design zu schaffen. Und da im Hotel- und Gastgewerbe der Hygienefaktor entscheidend ist, kommt uns die ausschließliche Verarbeitung unserer Produkte in Edelstahl sehr zugute, egal ob für Sanitärräume, Großküchen oder ganze Spabereiche.

ÖGZ: Das heißt, die heimischen Hotel- und Gastronomiebetriebe sind entscheidend für den Erfolg von Nirotec mitverantwortlich?
Aschl: Selbstverständlich, schließlich sind sie es ja, die unsere Produkte kaufen. Sehr wichtig sind aber auch die Architekten und Planer, denn letztlich planen sie unsere Systeme bei ihren Kunden gleich mit ein. Unsere Produkte bieten etliche Vorteile, wie etwa die geringe Einbauhöhe. Diese ist gerade bei Sanierungen ein großer Vorteil, denn bei älteren Gebäuden ist der Bodenaufbau deutlich geringer als bei neuen Gebäuden. Natürlich haben wir aber auch für neue Gebäude die perfekten Entwässerungssysteme. Im Vordergrund stehen für uns immer Design, Funktionalität, Hygiene und einfache Wartbarkeit.
Unsere Kunden schätzen das sehr, nicht umsonst haben wir beispielsweise das Hotel Sacher, das Schlosshotel Fuschl, das Radisson Hotel Airport Zürich, das Hotel Trofana in Ischgl u.v.m. ausgestattet. Unsere Entwässerungstechnik findet man aber auch in den besten Häusern Deutschlands und zunehmend auch in angesehenen Hotels in Kroatien und Slowenien. Der Exportanteil unseres Unternehmens steigt ständig.

ÖGZ: Sie sind ja für Ihren unbändigen Optimismus bekannt. Hat sich diese positive Grundeinstellung angesichts der schweren Wirtschaftskrise geändert?
Aschl: Nein, denn diese Grundeinstellung hat man, oder man hat sie eben nicht. Wir sind von der aktuellen Krise bis dato nicht betroffen. Ganz im Gegenteil, unsere beiden Unternehmensbereiche „Entwässerungstechnik“ und „Installationskomponenten“ sind bestens aufgestellt. Hinzu kommt eine sehr gesunde Eigenkapitalquote. Wenn ich ehrlich sein darf, das Wort „Krise“ kann ich schon nicht mehr hören. Es besteht die Gefahr, dass vieles schlechter geredet wird, als es wirklich ist. Und darin liegt tatsächlich die größte Gefahr einer Krise.
Wir richten den Blick ausschließlich nach vorne, ohne die gegenwärtigen Aufgaben aus den Augen zu verlieren. Deshalb arbeiten wir konsequent an neuen Innovationen und damit einhergehend an der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Wir wollen uns in dieser Zeit noch stärker am Markt etablieren und unseren Vorsprung auf mindestens zwei Schritte ausbauen. Das ist ein wichtiger Teil unserer langfristig angelegten Erfolgsstrategie, die bis dato perfekt funktioniert hat.

Nirotec Aschl GmbH, Geisensheim 6,
4632 Pichl bei Wels,
Tel.: 0 72 47/87 78-0,
E-Mail: office@nirotec.at,
www.nirotec.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

In Salzburg und Oberösterreich haben sich wieder viele kleine Röstereien etabliert.
Cafe
25.11.2020

Die Kaffeeszene von Salzburg und Oberösterreich hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. In diesen beiden Bundesländern hat es noch nie so viele Kaffeeröster gegeben, die ihrem Handwerk ...

Gastronomie
23.11.2020

Ab sofort kann der Fixkostenzuschuss 2 über FinanzOnline beantragt werden. Hier alle Details. 

Die Corona-Hilfen für Gastronomie und Hotellerie werden verlängert.
Hotellerie
23.11.2020

Die Bundesregierung wird die Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismusbereich verlängern. Es geht um die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen, Getränke und Nächtigungen, ebenso wie auch die ...

Mobile Luftreiniger könnten zum Gamechanger für Innenräume werden.
Gastronomie
19.11.2020

Der Lockdown geht vorbei, Viren werden bleiben: Wie man Innneräume für Personal und Gäste sicher reinigt, ist nicht ausschließlich eine Frage des richtigen Lüftens. Es gibt da ein praktisches ...

Michael Duscher ist seit heuer neuer Geschäftsführer des Niederösterreich Tourismus.
Tourismus
19.11.2020

Niederösterreich Tourismus hat seine Strategie 2025 präsentiert. Die ÖGZ sprach mit Geschäftsführer Michael Duscher über den Wertewandel durch Corona, 
Aufholbedarf beim Freizeittourismus ...

Werbung