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Der große Gastfreund

31.05.2007

Auf der einen Seite steht die Weißwurstparty. Zu diesem Megaevent anlässlich des berühmten Kitzbüheler Hahnenkamm-Wochenendes strömen mittlerweile rund 3.000 VIPs und Super-VIPs, die fürs Dabeisein bis zu 350 € Eintritt zahlen.

Der Präsident des Veranstalterverbandes Österreich, Fritz Kaufmann (r.), sein Bundesgeschäftsführer Mag. Andreas Hüttner und Balthasar Hauser mit Ehefrau Magdalena und stellvertretend für viele Ehrengäste Susanne Riess-Passer

Auf der anderen Seite stehen die Sängertreffen, die seit 1949 zweimal jährlich in Going abgehalten werden und die tiefe Verbundenheit des Balthasar Hauser mit der Pflege der Volksmusik eindrucksvoll belegen. Zwischen diesen beiden Polen zog der Chef der Tirol Werbung, Josef Margreiter, als Laudator anlässlich der Vergabe des Veranstalterpreises 2007 an Balthasar Hauser in seiner Festansprache Bilanz über eine der erfolgreichsten touristischen Unternehmensgeschichten Tirols.
Seit 250 Jahren gibt es den „Stanglwirt“ in Going, „250 Jahre und kein Ruhetag“, führt der „Stanglwirt“ in seinen Hausbroschüren stolz an. In der nunmehr dritten Generation ist es die Familie Hauser, die aus dieser Gastwirtschaft ein Muster an Gastfreundschaft gemacht hat, das wie kaum ein zweiter österreichischer Hotelbetrieb über einen Weltruf verfügt.
Vom berühmten Herzchirurgen Prof. Barnard über Muhammed Ali bis zu Hillary Clinton, von Bing Crosby, der in diesem Haus das Jodeln gelernt hat, bis zu Franz Beckenbauer, eine schier endlose Liste von internationalen Promis und natürlich darüber hinaus alljährlich tausende Gäste quartieren sich in dem Vier-Sterne-Hotel in Going ein, um hier ihre Seele baumeln und sich verwöhnen zu lassen.

Erfolgsgeheimnis
Das Geheimnis seines Erfolgs bringt Balthasar Hauser auf eine einfache und letztlich wenig geheimnisvolle Formel. „Wir haben in unserem Haus alle erdenklichen Formen von Veranstaltungen, mit hunderten oder gar tausenden Gästen. Das Kernstück beim Stanglwirt ist aber immer die Kleinveranstaltung unmittelbar am Tisch des Gastes geblieben. Es geht darum, ihm Unterhaltung anzubieten und ihn unbewusst einzubeziehen“, erläutert Balthasar Hauser in seiner Dankesrede, mit einem Wort: „Der Gast inszeniert sich selbst.“
Ausgehend von dieser Formel vergeht heute praktisch kein Tag mehr, an dem beim „Stanglwirt“ kein Event stattfindet. Geprägt sind die meisten dieser Veranstaltungen von hoher Authentizität, wie sich der gesamte Hotelbetrieb in Gestaltung und Ausstattung ganz intensiv auf die regionalen Wurzeln und die eigenen Unternehmensgeschichte bezieht.
Im Fokus steht dabei immer wieder und über die berühmten gezählten 119 Sängertreffen hinaus die Pflege der Volksmusik jenseits jeglichen Hitparaden-Status.

Zusammengenommen ergab das für den Veranstalterverband Österreich mehr als einen Grund, den diesjährigen Veranstalterpreis an Balthasar Hauser zu vergeben. Präsident KR Fritz Kaufmann überreichte gemeinsam mit dem Obmann des Tiroler Veranstalterverbands, Jakob Falkner, an den Preisträger die Skulptur einer gläsernen Lyra, zugleich darf sich der Geehrte über stattliche 10.000 € freuen, mit denen der Veranstalterpreis dotiert ist.
Der Preis wurde 2003 erstmals vergeben. 2006 ging die gläserne Lyra an Ernst Stocker, Betreiber der Rohrmooser Erlebniswelt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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