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Die Ergebnisse der Oderman-Studie sind in einem Booklet zusammengefasst

Der Hebel zum Erfolg ist die Servicequalität

01.10.2012

Salzburg/Frankfurt. Die neue Orderman-Studie "Trends, Erfolgsfaktoren, Technologien" zeigt, dass die Servicequalität der wichtigste Faktor für den Erfolg in der Gastronomie ist. Knapp dahinter liegt die Speisen- und Getränkequalität. Zu den fünf wichtigsten Punkten zählt aber auch die Effizien der Serviceabläufe.

Vor kurzem stellte Orderman in Salzburg die repräsentative Studie „Trends, Erfolgsfaktoren, Technologien“ vor, die tiefe Einblicke in die Welt der Gastronomie gewährt. Mehr als 350 Gastronomieprofis wurden zu zahlreichen erfolgsrelevanten Themen befragt. Umgesetzt hat das Marktforschungsprojekt das Frankfurter Unternehmen Ploner Consulting, Deutschlands führender Gastronomie-Berater. „Restaurantbesitzer, Serviceleiter und andere Gastroprofis können die Erkenntnisse der Studie nutzen, um die richtigen Antworten auf große Fragen wie ‚An welchen Schrauben muss ich drehen, um mehr Umsatz zu machen?‘ zu finden“, so Andreas Neuhofer, Marketingleiter von Orderman.

Chef muss es vorleben
Eines der Kernelemente der Studie sind die Erfolgsfaktoren in der Gastronomie: Die Servicequalität ist mit 94 Prozent Zustimmung der wichtigste Erfolgshebel. Knapp dahinter liegt die Speisen- und Getränkequalität mit 89 Prozent. Ebenso in den Top fünf ist die Effizienz der Serviceabläufe. Die Gastro-Studie serviert auch gleich konkrete Anhaltspunkte, in welcher Weise diese Erfolgshebel bedient werden können. So kann etwa die Servicequalität nach Meinung von 83 Prozent aller Befragten durch ein Vorleben des Chefs erreicht werden. Beinahe ebenso relevant ist das Zusammenspiel zwischen Küche und Service (73 %), also der guten, bereichsübergreifenden Kommunikation.

Technik verbessert Kommunikation
Der Schlüssel zu guter Kommunikation, vor allem was Bestellinformationen anbelangt, liegt in technischen Hilfsmitteln. Das mit Abstand wichtigste technische Hilfsmittel hierfür sind, so 67 Prozent der Studienteilnehmer, professionelle Funkboniersysteme, da sie die Kommunikation in Gastro-Betrieben wesentlich erleichtern und verbessern. Wobei die Fakten zeigen, dass die Wahl der richtigen Systeme erfolgsentscheidend ist. Jean-Georges Ploner, der mit seinem Team von Ploner Consulting die Studie durchgeführt hat, meint dazu: „Bei den mobilen Boniersystemen gibt es zwei sehr konträre Gruppen: Einerseits die ‚Purpose Built Devices‘, also Handhelds, die speziell für die harten Bedingungen in der Gastronomie entwickelt wurden. Andererseits die Smartphones, die primär für den Privatgebrauch gedacht sind. In unserer Branche haben wir ganz spezielle Anforderungen an die Werkzeuge – hohe Akkulaufzeiten, Sonnenlichtlesbarkeit, Robustheit. Und da sind die professionellen Gastro-Handhelds, also ‚die echten Ordermans‘ ganz klar im Vorteil.“ Die Gästeperspektive wurde im Rahmen der Studie ebenfalls untersucht: 88 Prozent der befragten Gäste stehen elektronischen Hilfsmitteln positiv gegenüber.  

Mangel bei qualifiziertem Personal
Die Gastro-Studie gewährt auch einen Blick in die Zukunft: Die identifizierten Trends der nächsten zehn Jahre deuten auf einige Umbrüche in der Gastronomie hin: Sowohl die ‚Fast Casuals‘, also die Schnellrestaurants, als auch die gehobene Gastronomie gewinnen. Verlierer sind die ‚durchschnittlichen‘ Restaurants. Dramatisch für die gesamte Branche ist der sich abzeichnende massive Mangel an qualifiziertem Personal, den 94 Prozent der Befragten als zentrale Herausforderung sehen. „Gerade im Zusammenspiel mit den ständig steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste ist diese Personalknappheit prekär. Der Fachkräftemangel muss jedoch nicht zu einer sinkenden Servicequalität führen. Mit organisatorischen Änderungen und innovativen technischen Hilfsmitteln lässt sich die Servicequalität sogar erhöhen.“, erläutert Neuhofer.

Die mitunter überraschenden Ergebnisse sind in einem Booklet zusammengefasst, das unter www.orderman.com/gastrostudie kostenlos bestellt werden kann.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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