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Der Löffel zum Glas

19.01.2007

Auf der Blickfang 2006, Messe für Möbel und Design, wurde der von Julius Meinl initiierte Designpreis zum Thema „Wiener Kaffeekult“ vergeben. Robert Rüfs Idee, der Löffel zum Wasserglas, wurde zum Sieger gewählt.

Der Löffel zum Wasser, ein Duftfez oder Keksausstecher im Meinl-Outfit gehören zum neuen „Wiener Kaffeekult“

Julius Meinl begann schon vor zwei Jahren, seine Visionen zur Zukunft der Wiener Kaffeekultur umzusetzen. Der Südtiroler Stararchitekt und Designer Matteo Thun entwarf für das österreichische Kaffeeunternehmen nicht nur ein modernes und formbewusstes Kaffeeservice. Auch der Meinl Mohr, der seit jeher für die Marke steht, wurde überarbeitet.
Kaffeebraune Ideen
Um diesen Weg auch noch weiterzugehen wurden nun auch junge Designer eingeladen, ihre Ideen zum Thema „Wiener Kaffekult Preview“ zu verwirklichen. Das Designerduo Hedwig Rotter und Anne Wolf entwarf unter ihrer gemeinsamen Marke „nono pd“ eine eigene Meinl Patisserie - Keksausstecher, eine Kuchen Backform, aber auch Schokolade in Form des Meinl Mohren wurden kreiert. So wird das von Matteo Thun neu gestaltetet Sortiment abgerundet, die eingebrachte Linie fortgesetzt.
Die Designerin Sandra Gilles möchte mit ihrem „brennenden Hut“ eine angenehme Atmosphäre auf den Kaffeehaustisch zaubern. Das Windlicht kann auch mit einer speziellen Duftkerze versehen werden.
Hoylimited kreierte für den anspruchsvollen Kaffeegenießer der „Wiener Tradition“ eine Wasserflasche in Form des Fez’ des Meinl Mohren. Ein Qualitätsprodukt, welches Kaffeekultur im Ausland vervollständigen soll: „Meinl’s Wiener Wasser“ ist die Geschmacksgarantie für ausgezeichneten Kaffeegenuss.
Am meisten begeisterte allerdings die Idee von Robert Rüf. Sein Ansatz war das Wasserglas mit dem darauf liegenden Löffel, das im Wiener Kaffeehaus zum Kaffee serviert wird. Dieser aus den Anfangstagen des Kaffeegenusses in Wien kommenden Eigenheit wurde vom Designer in den kleinen Modifikationen des Glases und des Löffels Rechnung getragen wird somit zum Wiener Charakteristikum.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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