Direkt zum Inhalt

Der Schlüssel zum Erfolg

27.09.2010

Wien. "Die Qualität des Tourismus-Standorts Österreich ist untrennbar mit der Dienstleistungsqualität verbunden. Die ArbeitnehmerInnen sind also der Schlüssel zum Erfolg in der Branche", meint Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, heute am internationalen Welttourismustag 2010

vida-Vorsitzender Rudolf Kaske fordert attraktivere Arbeitsbedingungen im Tourismus

Als Tourismusland sind wir für die österreichische Qualität international bekannt. Diesem hohen Maß an Qualität ist es zu verdanken, dass sich der Tourismus auch in Krisenzeiten als Fels in der Brandung bewährt hat. "Es sind größtenteils die ArbeitnehmerInnen, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens garantieren - gerade in der Dienstleistungsbranche", würdigt Kaske die Leistungen der Tourismusbeschäftigten in diesem Zusammenhang. Daher sei es auch wichtig, in diese zu investieren. Um im österreichischen Tourismus diese Qualität und die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern, müssten die Betriebe auf die Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten setzen sowie attraktivere Arbeitsbedingungen bieten. Damit die Besten nicht abhanden kommen, braucht es auch höhere Löhne und bessere berufliche Perspektiven. Auch das zähle zur viel zitierten Nachhaltigkeit im Tourismus, meint Kaske.

 

Ausbildung und Qualifizierung verstärken

Die Berufsbilder im Tourismus haben zwar viel zu bieten, aber die Karrierechancen sind begrenzt. Was auch damit zu tun hat, dass in die Qualifikation des Personals kaum investiert wird. Es müssen daher Karriereperspektiven geboten und die individuelle Weiterbildung ermöglicht werden, um das Berufsbild generell attraktiver zu machen und die Beschäftigten in der Branche zu halten. Hier seien die Arbeitgeber gefordert. Im Herbst 2010 wird der vierte Arbeitsmarktgipfel der Sozialpartner zur Zukunft der Beschäftigung im Tourismus stattfinden. Denn in Hinblick auf die demografische Entwicklung ist es unumgänglich, gemeinsam daran zu arbeiten, die Arbeitsbedingungen im Tourismus zu verbessern. "Der Tourismus gilt als Prestigebranche des Landes. Eine starke Tourismuswirtschaft kann es aber nur mit einem qualitativ hochwertigen Angebot sowie gut geschulten und fair bezahlten MitarbeiterInnen geben", so Kaske abschließend in Richtung WKÖ.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Bewegung in der Natur liegt ist diesen Sommer angesagt. Bild: Bike Tour durchs Karwendeltal aufs Karwendelhaus in Scharnitz.
Tourismus
25.02.2021

Eine Gäste-Umfrage in Deutschland und Österreich zeigt: Die Menschen   hohe Nachfrage und auch Unsicherheit. Für Österreich besteht Hoffnung auf einen halbwegs guten Sommer.

Didi Tunkel ist neue Tourismus-Chef im Burgenland.
Gastronomie
25.02.2021

Mitten in der Pandemie übernahm Didi Tunkel den Posten als Geschäftsführer von Burgenland-Tourismus. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Einige Dinge wurden in Bewegung gesetzt.

Fangnetz: Welche Unterstützungen gibt es? Wir haben alle Hilfen zusammengefasst.
Gastronomie
25.02.2021

Wir haben alle Details zu aktuellen Hilfen und Unterstützungen zusammengefasst. Neu: Steuerstundungen wurden verlängert.

Tourismus
18.02.2021

Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus. Allein Südtirol rechnet mit fehlenden Einnahmen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Zurück in die  kulinarische ­Zukunft: Die Alpine Küche bietet Touristikern und Gastronomen Geschäftschancen.
Gastronomie
15.01.2021

Die Alpine Küche ist auf dem Vormarsch. Traditionell und doch fortschrittlich. Als Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft und als touristischer Hoffnungsträger. Lokale Produzenten arbeiten ...

Werbung