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Der Tourismus in Tirol – eine Erfolgsgeschichte

13.09.2007

Dass Tirol gerade mit seinen topografischen Highlights, seinen freundlichen und fleißigen Menschen, seiner erstklassigen medizinischen Versorgung, seiner spürbaren Sicherheit, seinen abwechslungsreichen Sport- und Erholungsmöglichkeiten ganz besonders punktet, zeichnet es im Besonderen aus und ist auch der Grund dafür, dass sich Tirol zu Recht „Tourismusweltmeister“ nennen darf.

Tirol ist „Tourismusweltmeister“

Der Tourismus ist jene Branche, welche direkt als auch indirekt dazu beiträgt, dass auch die heimische Bevölkerung optimale Infrastrukturvoraussetzungen vorfindet und diese auch nützen kann.

120.000 Semmeln täglich
5.100 Gastronomiebetriebe, 5.400 Hotel- und Beherbergungsbetriebe, 85 private Krankenanstalten bzw. Kurbetriebe, 225 Bäder, 292 Reisebüros, 19 Kinos und 1.557 Freizeitbetriebe (von Minigolfplätzen über Golfplätzen bis hin zu Campingplätzen bzw. Tanzschulen, Casinos etc.) erbringen wertvolle Dienstleistungen und stellen sicher, dass auch die einheimische Bevölkerung attraktive Freizeiteinrichtungen zur Verfügung gestellt bekommt. Tirol ist mit seinen ca. 42 Millionen Nächtigungen das tourismusintensivste Gebiet Europas. Tirol hat mit ca. 380.000 Gästebetten mehr als die drei Bundesländer Salzburg, Steiermark und Wien zusammen und bietet damit um ein Drittel mehr Gäste­betten als ganz Portugal an. Mit ca. 60 Übernachtungen pro Einwohner (Österreich: ca. 15) zeigt Tirol deutlich auf, dass es den Namen „Tourismusland“ vollkommen verdient.
Durchschnittlich werden in Tirol täglich 120.000! Semmeln allein für das Frühstück der Gäste benötigt – die Bäckereien helfen dabei.
Beschäftigungsmotor Nr. 1
Aber nicht nur die direkten finanziellen Auswirkungen sind in Tirol durch den Tourismus massiv spürbar, sondern auch die nicht minder bedeutende Funktion als Arbeitgeber muss erwähnt werden. Im Tiroler Tourismus werden ca. 37.000 Mitarbeiter beschäftigt. In Hochsaisonzeiten sogar mehr als 42.000. Allein in den letzten fünf Jahren nahm die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Branche um 10,5 % zu. Im Vergleich dazu stieg die Mitarbeiterzahl in der gesamten gewerblichen Wirtschaft um 6,5 % (Gewerbe und Handwerk + 3,8%, Industrie + 4,9 %, Handel + 7,8 %).
Qualität erfordert zusätzliche Arbeitskräfte
In Tirol gab es in den letzten Jahren (von 1980 bis 2006) einen durchschnittlichen jährlichen Bettenzuwachs von ca. 2.000 in den obersten Kategorien (4- und 5-Sterne). Dieser Bettenzuwachs fällt in der Statistik deshalb nicht auf, weil gleichzeitig im 1- und 2-Sterne-Bereich viele Kapazitäten wegfielen. Gleichzeitig wurden die Zimmer immer größer, die Infrastruktur der Betriebe für die Gäste wurde ausgebaut, das Angebot erweitert. Logisch, dass damit auch der Mitarbeiterbedarf stark angestiegen ist. Im gleichen Zeitraum (1980 bis 2006) wurden die Betten im Privatzimmerbereich um ca. 95.000!!! reduziert. Auch wenn unter dem Strich keine massive Änderung im Bettenangebot zu Buche steht, sieht man daraus, wie dynamisch und qualitätsorientiert die Entwicklung verläuft.
Investitionen unterstützen die heimische Wirtschaft
Eine weitere erwähnenswerte und erfreuliche Tatsache ist, dass die rege Investitionstätigkeit des Tourismus gerade für die übrige heimische Wirtschaft unverzichtbar ist, und auch dort zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Ca. 600 Millionen Euro jährlich werden in der Tiroler Hotellerie und Gastronomie in Qualitätsverbesserung investiert. Ca. 70 Prozent von diesen Investitionen, das sind immerhin 420 Millionen Euro werden in einem Umkreis von 90 Kilometern des Investitionsortes wirksam und fließen daher in die lokale bzw. regionale Wirtschaft.
Eine dynamische Branche mit vielfältigem Angebot
Allein die Struktur der Unternehmen, welche in der Wirtschaftskammer Tirol innerhalb der Sparte Tourismus zusammengefasst und vertreten sind, zeigt wie vielfältig das touristische Angebot in Tirol ist und welche besonderen Herausforderungen damit verbunden sind.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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