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In Europa ist insgesamt gesehen die Reiselust ungebrochen, daran sollte sich auch 2014 nichts ändern.

Der Tourismus wächst weltweit weiter

06.03.2014

Berlin. Anlässlich der ITB Berlin stellte IPK International im Rahmen der World Travel Monitor-Präsentation die „Weltweiten Reisetrends 2013/2014“ vor. Das Ergebnis: Sowohl die Reisen, als auch die Nächtigungen und Reiseausgaben sind 2013 weltweit gestiegen. Diese Tendenz soll sich heuer weiter fortsetzen.

Im Großen und Ganzen war die Stimmung 2013 in den meisten Destinationen des Welttourismus gut.  Das zeigt auch das aktuelle Ergebnis des IPK World Travel Monitors, der wie jedes Jahr die internationalen Reisedaten unter die Lupe nahm. Die Auslandsreisen haben im vergangenen Jahr um 5 Prozent zugenommen (952 Millionen), die Auslandsübernachtungen sind um 4 Prozent gestiegen (auf 7,6 Millionen Nächte) und die internationalen Reiseausgaben in der Höhe von 989 Milliarden Euro haben um 6 Prozent zugelegt. „Trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den Ziel- als auch den Herkunftsländern wurde auf allen Ebenen – Zahl der Reisen, Übernachtungen und Ausgaben im Ausland, 2013 erneut ein Rekordhoch erzielt. Damit hat sich der Tourismus in 2013 erneut als Wachstumstreiber der Weltwirtschaft bewährt“, erklärt Rolf Freitag, Geschäftsführer von IPK International, auf der ITB-Pressekonferenz. Das Gesamtergebnis spiegelt sich in Europa wider. Insgesamt stieg die Zahl der Auslandsreisen der Europäer in 2013 um 3 Prozent auf 432 Millionen, nach einem Wachstum von 2 Prozent im Jahr 2012. Die Zahl der Übernachtungen blieb stabil bei 3,5 Milliarden Nächten. Die Ausgaben für Auslandsreisen stiegen jedoch um 2 Prozent auf 368 Milliarden Euro.

Größte Steigerung in Europa: Städtereisen und Winterurlaube
Am häufigsten buchten die Europäer im vergangenen Jahr einen Strandurlaub. In diesem Segment gab es in Europa einen Zuwachs von 4 Prozent. Die Anzahl der Rundreisen legte nur um 1 Prozent zu. Die größten Steigerungen gab es hingegen mit 5 Prozent bei den Städtereisen und Winterurlauben.  Bei den wichtigsten Quellmärkten in Europa hatte 2013 wieder Russland mit einem Plus von 13 Prozent die Nase vorne, dicht gefolgt von der Türkei mit einer Steigerung von 10 Prozent bei den Auslandsreisen. Selbst die aufkommensstärksten Quellmärkte wie Frankreich (+ 4 %), Großbritannien (+ 3 %) und Deutschland (+ 2 %) konnten im vergangenen Jahr bei den Auslandsreisen zulegen. Negativ ausgefallen ist die Auslandsreisebilanz dagegen in den sogenannten Euro-Krisenländern wie Spanien (- 5 %) und Italien (- 3 %).  Obwohl sich die Weltwirtschaft weiterhin eher träge entwickelt, erwartet IPK für 2014 dennoch ein weltweites Tourismuswachstum von 5 Prozent.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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