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Der typische Wandergast in Oberösterreich

10.09.2004

21 % der Oberösterreich-Gäste gaben in der letzten Österreich weiten Gästebefragung (GBÖ 2000) an, ihren Sommeraufenthalt in Oberösterreich als „Wanderurlaub“ zu verbringen.

Damit liegt der Reisetyp „Wanderurlaub“ hinter Verwandten- und Bekanntenbesuchen, aber noch vor dem Sport- oder Badeurlaub. 74 % der Urlauber wandern während ihres Aufenthaltes in
Oberösterreich, gar 90 % nutzen die Ferienzeit zum Spazierengehen.
Auch die Ausflugsstudie vom Sommer 2003 unter der oö. Bevölkerung zeigt ein sehr eindeutiges Bild: 6,2 Mio. Tagesausflüge unternahmen die Oberösterreicher während der Sommer-monate des Vorjahres, 62 % davon blieben im eigenen Bundesland. Spazieren und Wandern standen dabei bei rund der Hälfte der Tagesausflügler auf dem Programm.

Rund 200 Mio. Euro Wertschöpfung in Oberösterreich Die Ausgaben eines Wandergastes pro Person und Tag belaufen sich im Sommer auf rund 67,50 Euro (GBÖ 2000). Im Sommer 2003 urlaubten rund 1,3 Mio. Gäste in Oberösterreich. Drei Viertel der Gäste wandern, das sind 975.000 Gäste. Der Gast bleibt im Sommer durchschnittlich 3,3 Tage in Oberösterreich. Dies bedeutet, dass rund 197,4 Mio. Euro Wertschöpfung durch Wandergäste in OÖ. lukriert werden.

Enormes Potenzial für den Tourismus

Dieses Potenzial will die Nationalparkregion Kalkalpen mit den touristischen Destinationen Steyr-, Ennstal und Pyhrn-Priel verstärkt nutzen. Die gemeinsame Entwicklung der touristischen Strategie, die einheitliche Beschilderung der Wanderwege laut dem vom Land OÖ vorgegebenen Wanderwegekonzept und die Zusammenarbeit im Tourismusmarketing sind einige Bausteine daraus. 48 Betriebe im Enns-, Steyrtal, Pyhrn-Priel und Nationalpark Gebiet profilieren sich gemeinsam als Wanderspezialisten. Durch gemeinsame Marketingmaßnahmen und Aktivitäten für den Gast tragen sie zur Steigerung der Nächtigungen, Wertschöpfung nicht nur für die Betriebe, sondern für die gesamte Region bei.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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