Direkt zum Inhalt

Der Wert der Marke

25.11.2010

Eine starke Marke, die das Vertrauen der Markenzielgruppe genießt, stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Die Marke „Urlaub in Österreich“ gibt dem Urlaubsland Österreich ein prägnantes, auf die Sehnsüchte der Zielgruppe abgestimmtes Profil.

Mit der Marke „Urlaub in Österreich“ wird jene wohlhabende und wirtschaftlich erfolgreiche Zielgruppe angesprochen, die sich durch hohe Reiseintensität und Ausgabebereitschaft auszeichnet und neue Impulse für eine Reise nach Österreich braucht

Markenkonzept
Die Marke „Urlaub in Österreich“ positioniert Österreich als Urlaubsland, das inspirierend wirkt und Erholung bietet, und sie bringt seine kulturellen Glanzpunkte zum Leuchten. Sie erzählt von bewegenden Kultur- und Naturerlebnissen, von einer neuen Begegnungsqualität, unzähligen Möglichkeiten zur Regeneration und einer hervorragenden Küche. Gleichzeitig rückt die Marke Innovatives – von zeitgenössischer Architektur bis hin zu kulinarischen Neuinterpretationen – mehr in den Vordergrund und beleuchtet es aus neuen Blickwinkeln.

Mehrwert Kombination
Für alle Marketingaktivitäten gilt: Mehrere Aspekte fließen gleichzeitig ein und stellen einen Urlaub in Aussicht, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen anregt. Schließlich sind die Voraussetzungen dafür ideal: Kein anderes Land bietet, sowohl im Sommer als auch im Winter, ein derart gut kombinierbares Erlebnisspektrum. Bergpanoramen, authentische Dörfer und klare Badeseen, weltbekannte Kulturgüter und moderne Kunst, pulsierendes Stadtleben und eine ausgezeichnete Esskultur sind sonst nirgends in dieser Dichte anzutreffen und so gut miteinander zu kombinieren.

Image
Mit „Urlaub in Österreich“ soll man verbinden, dass er „anregend, inspirierend, niveauvoll“ sein muss. Dementsprechend werden Motive ins Bild gerückt und Best-of-Produkte, die die Markenwerte transportieren, als „Besondere Empfehlungen“ an die Zielgruppe weitergegeben. Österreich wird als Land dargestellt, für das es noch Geheimtipps gibt, in dem man auf Entdeckungsreise gehen kann und aus dem man bereichert zurückkehren wird.
Gäste dürfen sich ein abwechslungsreiches, hochwertiges Angebot erwarten, das sie mit allen Sinnen anspricht.

Touristische Marken gibt es viele
„Ich sehe sowohl das Burgenland als auch Österreich als Marke. Beide haben stark an Bedeutung und Ansehen gewonnen. ,Urlaub in Österreich‘ weckt im Ausland immer konkrete Vorstellungen. Die vielen internationalen Gäste, die bei uns im Seewinkel urlauben, haben aber ein anderes Bild von Österreich im Kopf, und dann wird es schwierig. Wir sind der Meinung, dass vor allem der Begriff ,pannonisch‘ unsere Region und den Seewinkel sehr gut beschreibt. Der Burgenland Tourismus hat vor ein paar Jahren begonnen, mit Hilfe der Werbung das pannonische Lebensgefühl zu vermitteln. Unser Feriendorf spiegelt durch das Gesamtangebot (strohgedeckte Bungalows, Ziehbrunnen, weiße Esel, Pferde, Csarda, ...) die Inhalte der Marke ,Burgenland‘ eindeutig wider. Die Logos vom Burgenland Tourismus werden im ganzen Haus intensiv genützt: Wir kennzeichnen die burgenländischen Produkte am Frühstücksbuffet mit dem Burgenlandlogo. Wir bieten regionale Weine an und verarbeiten Produkte aus der Genuss Region.

Unsere Packageangebote tragen den Markenkern ,Burgenland‘, sei es im Bereich Kultur, Kulinarik, Sport oder Wellness“, erklärt KR Bert Jandl, Direktor Vila Vita Pannonia, im Pamhagen zum Thema Markenpflege.
Christian Posch, Hotel Tiroler Hof in Zell am See: „Andere Bundesländer haben es in ihrer Darstellung als Urlaubsland sicher leichter als Salzburg, weil unser Land so viele verschiedene Aspekte hat. Sommer- und Wintertourismus gilt es genauso unter einen Hut zu bringen wie Kultur in der Stadt und traumhafte Naturlandschaften am Land. In Zell am See bieten wir von all dem ein bisschen, und das funktioniert ja auch ganz gut. Aber in den Köpfen der Gäste steht sicher Urlaub in Österreich eher im Vordergrund als Urlaub im Salzburger Land.“

Der Wert der Begegnung
Knapp 200 Teilnehmer aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren beim heurigen Markensymposium der Österreich Werbung in Wien die Frage, „Wie Begegnung für den Tourismus nutzbar gemacht werden kann“.
Menschen reisen, um einander, aber auch sich selbst, zu begegnen.
„Österreichs Gastgeber verstehen sich bestens auf gelungene Begegnungen, lassen ihre Gäste teilhaben an der Lebensart dieses Landes und machen Lust auf neue Erfahrungen. Sie nehmen den Gast an, wie er ist, eröffnen ihm neue Perspektiven und erweitern seinen Erlebnishorizont. So begleiten die Gastgeber ihre Gäste auf dem Weg zu faszinierenden Urlaubserlebnissen und ermöglichen ihnen neue Erfahrungen, die sie verändern und in ihnen nachwirken“, eröffnete Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW), das Markensymposium 2010.

Als Partner der heimischen Tourismusbetriebe und Impulsgeber für die Branche beschäftigt sich die Österreich Werbung intensiv mit der Frage, wie sich „Begegnung“ in der Marke „Urlaub in Österreich“ wiederfindet und praktisch nutzen lässt. Dieses Wissen auch an die Branche weiterzugeben, ist neben der Markenführung und dem Marketing eine der Kernaufgaben der Österreich Werbung. „Die Differenzierung unserer Angebote wird in Zukunft über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Mit dem Markensymposium – als eine von vielen Plattformen, die wir als Österreich Werbung anbieten – bieten wir Impulse von anerkannten Experten und schaffen Freiräume im Kopf und zur Diskussion, aus der jeder Einzelne für sich selbst Antworten mitnehmen kann. Das Wissen um die eigenen Stärken ist Voraussetzung für einmalige Angebote, mit denen wir die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sicherstellen“, so Stolba.

Nach dem Impulsreferat des bekannten Kulturwissenschafters, Philosophen und Essayisten Peter Sloterdijk kamen Caritas-Präsident Franz Küberl, Dr. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, Web-Experte Jürgen Böhm und Manfred Tautscher, Leiter des Sinus Instituts, zu Wort. Am Nachmittag traf Theorie auf Praxis: Dr. Michael Scheuch, Bereichsleiter ÖW Brand Management, referierte über die Sehnsüchte der Gäste und darüber, wie Begegnung in Form der österreichischen Gastfreundschaft „Urlaub in Österreich“ differenziert.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Tourismus
26.06.2009

Österreich weit wurde die Beliebtheit der verschiedenen Bundesländernanalysiert, deutliche Unterschiede ergaben sich im Ranking.Das Ergebnis: „Das Grüne Herz Österreichs“ erreichte in den letzten ...

Werbung