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Design alleine macht noch kein gutes Hotel

14.10.2005

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem echten Designhotel und einem gut gestylten Hotel. Hinter dem Begriff „Designhotel“ steht mehr als nur einheitliche Architektur und exklusive Innenausstattung. Es ist vielmehr das Leben und das Umsetzen einer Philosophie in Bezug auf das gesamte Unternehmen.

Das Konzept jedes Designhotels sorgt für ein perfektes Zusammenspiel von erstklassigen Mitarbeitern und positiver Stimmung im Haus sowie der Konzentration auf Qualität in jedem Detail. Weiters sind handverlesene Ideen und Einrichtungsgegenstände, aber auch eine außergewöhnliche Positionierung und Vermarktung nötig.
Ein echtes Designhotel kann nicht jeden Gast zufrieden stellen. Es widmet sich von vornherein einer bestimmten Zielgruppe. Jede Aktion in einem Designhotel orientiert sich an den Ansprüchen dieser Zielgruppe. Dem Entschluss zur Differenzierung mittels Design folgt ein Prozess, der Jahre dauert und niemals endet. Denn auch zukünftige Veränderungen des Betriebs müssen stets in Zusammenarbeit mit dem Designer umgesetzt werden.

Gutes Design alleine ist aber zu wenig. Ein echtes „Designerhotel“ ist ein allumfassendes Erlebnis, ohne Beginn und Ende. Jeder Berührungspunkt des Kunden mit dem Hotel muss dieselbe Qualität in seiner Funktion widerspiegeln. Design, Service, Qualität und Instandhaltung des Hauses, Preis-Leistungs-Verhältnis, Mitarbeiter und Dekoration, all das muss zusammenpassen und ineinandergreifen, einander ergänzen und verstärken und mosaikartig ein stimmig-authentisches Bild ergeben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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