Direkt zum Inhalt
Ein bisschen Urbanität und jede Menge Naturerlebnisse: Basislager Innsbruck.

Destinationsmarketing: Basislager Innsbruck

11.09.2018

Tirols Hauptstadt wird stärker international vermarktet – und die Region mit eingebunden: als vielfältige „Erlebnisdestination“.

Vor zwei Jahren leitete Karin Seiler-Lall neue Wege in der Vermarktung ein, die Innsbruck als Re-gionsmarke in den Mittelpunkt rückte. Die alte Einteilung „Innsbruck und seine Feriendörfer“ gehört bald vollständig der Vergangenheit an. Gerade mit Blick auf internationale Gäste liegt Innsbruck ideal im Zentrum Europas, zahlreiche Top-Sehenswürdigkeiten sind leicht erreichbar. Die Destination ließe sich noch besser als „Basislager“ positionieren, von dem aus viele interessante Tagesauflüge möglich sind. Die Ziele dieser Überlegungen sind klar: Entflechtung der Tourismusströme, Erhöhung von Aufenthaltsdauer und Wertschöpfung sowie die Stärkung des Urlaubserlebnisses.

Digitale Innsbruck Card

Mit der Neukonzeption einer „Fünf-Tage Innsbruck Card Unlimited“ sollen in verschiedenen Zonen unterschiedliche Attraktionen des näheren, aber auch etwas entfernteren Umfeldes eingebunden werden. Sehenswürdigkeiten wie Ötztal, Achensee, Stubaital oder Reutte sollen integriert werden. Ab 2019 soll die Innsbruck Card auch digital zu beziehen sein, nach wie vor auch ohne Nächtigung. 

Mit der stärkeren Positionierung als Destination für Europareisen und der steigenden Attraktion als erfolgreiche Tourismusregion wurden auch Lösungen für eine aktivere Besucherlenkung erarbeitet. Ziel der neu beworbenen Off-the-beaten-Tracks und Themen-Walks ist die Entlastung des Zentrums. Es wurden sieben unterschiedliche Routen – etwa auf den Spuren der Habsburger, junges Innsbruck, moderne Architektur oder überraschende alpin-urbane Perspektiven – erarbeitet, die selbstständig mit App bzw. Folder erkundet werden können.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Hotellerie
10.09.2020

Die Hoteliers und Gastwirte in der Innsbrucker Altstadt trifft es heuer gleich doppelt: Corona-Krise und ­Riesen-Baustelle. Die ÖGZ hat sich umgesehen

Auch so kann man Schweine halten. Tun leider viel zu wenige Bauern.
Gastronomie
10.09.2020

Der Fleischer Hörtnagl hat schon früh begonnen, die Landwirtschaft in den Vermarktungsprozess regionaler Produkte ­einzubinden – und beliefert auch die Gastronomie mit besonderem Fleisch

Produkte
10.09.2020

Mit einem gemeinsamen Burger (samt Einheitspreis) fördern die Pitztaler Wirte die regionale Landwirtschaft. Ihre Erfahrungen widerlegen auch die Mär, dass für höhere Qualität niemand zahlen will ...

Hotellerie
10.09.2020

Die Eigentümer der Venet-Bergbahnen mussten unlängst Kapital zuschießen. Mit einer guten Wintersaison und Angeboten, auch für die Sommergäste, will man wieder in die Erfolgsspur zurück

Tourismus
01.09.2020

Um 50 Prozent ging die Zahl der Gästeankünfte im Bundesland Tirol von Mai bis Ende Juli zurück. Statt drei Millionen kamen nur 1,5 Millionen Urlauber, die im Schnitt vier Nächte blieben. Aber ...

Werbung