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Gala zu San Pellegrino's World's 50 Best Restaurants 2018 in Bilbao

Die besten Restaurants der Welt

20.06.2018

Etwas Bewegung an der Spitze von The World’s 50 Best Restaurants 2018. Dienstagabend fand die Zeremonie in Bilbao statt. Das Steirereck ist um vier Plätze gefallen. Spanien ist mit sieben Restaurants am häufigsten vertreten, gefolgt von den USA mit sechs, Frankreich mit fünf, Großbritannien und Italien mit vier und Peru mit zweien. Österreich und Deutschland sind jeweils einmal vertreten.

Übersichtsgrafik mit Sonderpreisen
Der Sieger: Massimo Bottura

Der letztjährige Gewinner, das Eleven Madison Park in New York, landete heuer auf dem vierten Rang. Gewinner ist die Osteria Francescana in Modena wie schon 2016. Letztes Jahr lag sie auf dem zweiten Platz. Die Osteria wird heuer gefolgt vom El Celler de Can Roca in Girona (Spanien) und dem Mirazur in Menton (Frankreich). Heinz Reitbauers Steirereck verlor zwar vier Plätze, rangiert aber immer noch auf einem mehr als beachtlichen 14. Platz. „Ein großes Dankeschön an unser gesamtes Team, das jeden Tag mit uns die ‚Mission Impossible‘ verwirklicht“, postete Heinz Reitbauer.“ Gastgeber zu sein ist eine der schönsten Nebensachen der Welt, für uns eine tägliche Herausforderung und unsere Welt! Seit 10 Jahren sind wir nun schon auf der 50 Best gelistet mit all diesen grandiosen Kolleginnen und Kollegen.“ Der Schweizer Andreas Caminada kehrt mit seinem Restaurant auf Schloss Schauenstein mit Platz 47 in die World's 50 Best zurück und bester deutscher Koch ist Tim Raue auf Platz 37. Die Deutschen landeten noch viermal auf den Plätzen zwischen 51 und 100: Vendôme, Bergisch Gladbach (66), Aqua, Wolfsburg (73), Nobelhart & Schmutzig, Berlin (88), Atelier, München (97).

Aufsteiger 2018

Zu den interessantesten Aufsteigern auf der Liste zählen das Disfrutar in Barcelona (Platz 18) und das Den in Tokio, das von Platz 48 auf Platz 17 stieg. Odette in Singapur ist ebenfalls ein Neueinsteiger (Platz 28) und wurde erst vor drei Jahren eröffnet. Hiša Franko aus Slowenien schaffte Platz 48 und bestätigte die letztjährige Auszeichnung von Ana Roš als Beste Köchin. Mit dem Mikla in Istanbul schaffte es mal wieder ein türkisches Restaurant auf die Liste und das Maaemo in Oslo bringt Norwegen zurück unter die Top 50.

Bester Rookie

Herausgehoben mit einem Spezialpreis – dem Miele One To Watch – wurde das Single Thread in Kalifornien: Das Ehepaar Kyle and Katina Connaughton hatte das Restaurant, das japanisch-inspirierte Küche bietet, Ende 2016 eröffnet und wurde binnen kürzester Zeit mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Die Zutaten der Speisen kommen großteils von der eigenen Farm bzw. aus dem eigenen Garten. Geprägt durch ihre Erfahrungen in Japan zelebrieren die Connaughtons die hohe Kunst des »omotenashi«, der »selbstlosen Gastfreundschaft«. Laut den Juroren der World's 50 Best der beste Ort, um Japan außerhalb Japans zu genießen.

Beste Köchin

Im Rahmen der Gala in Bilbao wurde die britische Spitzenköchin Clare Smyth  zur Besten Köchin der Welt gekürt. Smyth betreibt in London das Restaurant Core by Clare Smyth, wo sie den Schwerpunkt auf natürliche, nachhaltige Lebensmittel legt, die von den engagiertesten Bauern und Produzenten Großbritanniens stammen. Das Core bietet ein elegantes, aber ungezwungenes Ambiente mit moderner britischer Küche.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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