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Die besten ­Start-ups von der ITB

18.03.2019

Auf der ITB stellten sich in verschiedenen Pitches touristische Start-ups aus aller Welt vor. Wir waren dabei. 
 

Mapify: All in One

Das 2017 gegründete amerikanische Start-up ist unter jungen Reisenden schon sehr beliebt – denn es schafft Ordnung: Alle Vorschläge für Ausflüge, Hotels, Mietwagen, Visaanforderungen und Buchungen für eine Reise landen in einem Einkaufskorb. Mapify bekommt Kommissionen von Anbietern und Reisenden.

Sleepbox: Flexibel & günstig

Sleepbox kommt aus den USA und stellt an Flughäfen, Bahnhöfen oder in leeren Lagerhallen Schlafboxen auf, die aussehen wie ein Luxusschlafwagenabteil. Die kann man stundenweise oder tageweise buchen. Jetzt will man auf den europäi-schen Markt und sucht lokale Partner.

Stasher & nannybag: Luggage Storage

Gleich zwei Start-ups kümmern sich um das Gepäck von Städtereisenden: Über eine App können sie spontan Abstellmöglichkeiten in Hotels, Cafés oder Geschäften finden und zahlen 6 Euro pro Koffer. Die Hälfte davon behält der jeweilige Storage-Provider. 

Localbini: Your Local Guide

Davon träumt jeder Reisende, der kein Tourist sein will: von Einheimischen, die wirklich Ahnung haben und ihm eine kleine Einführung in deren Welt geben. Localbini vermittelt Kontakte zu über 1.300 Locals in 74 europäischen Städten. Das kann ein Astronaut, eine Architektin oder ein Koch sein. Partner sind Reisebüros oder Hotels.

Live Electric Tours: Elektroautos zum Erkunden

Das preisgekrönte Start-up bietet in Lissabon elektrogetriebene Zweisitzer von Renault für individuelle Erkundungen an – inklusive Free Wifi, GPS-Audio-Guide und USB-Charger. Auch Gruppenfahrten sind möglich: sechs Stunden für 99 Euro.

Flyla: Last Minute für ­Studierende

Bei den meisten Fluglinien bleiben die letzten Sitze leer – weil es für sie zu kompliziert ist, diese zu vermarkten und sie Angst vor Preiskannibalismus haben. Das deutsche Start-up vermittelt den Airlines ausschließlich studentische Fluggäste, die bis zu 70 % Preisnachlass bekommen. Eurowings, Lufthansa, Qatar und Etihad sind schon dabei.

Hotel Resbot: Automatisierte E-Mail-Antworten

Die Macher dieses AI-basierten Angebots automatisieren die Buchungsreservierung im Hotel. Der Bot liest Mails und gibt gleich die richtigen Antworten, das heißt, macht konkrete Angebote. Und das in weniger als einer Minute. Der Gast ist begeistert, der Rezeptionist kann jederzeit eingreifen. Natürlich ist das System auch selbstlernend.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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