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Die Donau als Marke

10.12.2012

„Donau - vom Mythos zur Marke“ lautete das Motto der 3. Internationalen Donau-Tourismuskonferenz, die heuer in Linz stattfand. Mehr als 100 Vertreter von Donau-Reedereien, Kreuzfahrtveranstaltern und Touristikern aus fast allen Donauländern beschäftigten sich mit der Tourismusentwicklung an und auf der Donau.

Der Zuwachs an Kabinenschiffen hält an. Mehr als 150 Kreuzfahrtschiffe werden es 2013 sein. Dies erfordert neue Programme und zusätzliche Kapazitäten in der Infrastruktur. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung und der strategische Einsatz der Donau als Marke. 3000 Jahre Geschichte auf fast 3000 Flusskilometer führen zu einer großen Bandbreite in der Wahrnehmung von Themen und Qualitäten.

Markenexperte Dr. Robert Trasser wies darauf hin, dass auch die bekanntesten Marken einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und strategischen Führung bedürfen. Die Donau hat Potential für weitere Internationalisierung des Tourismus, sollte sich aber hinsichtlich der Reisethemen und Attraktionen weiterentwickeln, um nicht in den Klischees der Habsburger Monarchie stecken

zu bleiben.

 

Authentische Reiseerlebnisse

 

Der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner und Geschäftsführerin Petra Riffert von der WGD Tourismus GmbH, die die Konferenz zusammen mit Präsident Prof. Gerhard Skoff von der Danube Tourist Commission organisiert hatten, stellten in einem Manual für Kreuzfahrtunternehmen neue Perspektiven für Donauprogramme vor. Die Themen reichen von der bevorstehenden Anerkennung des römischen Limes als UNESCO Welterbe bis hin zu kulinarischen Themen und der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Donau, so die Veranstalter, ist jene Region Europas, wo Geschichte am dichtesten erlebt werden kann.

Hier setzen Reiseerlebnisse authentisch auf Kultur und Kulinarik aus allen Einflüssen, die sich über die Jahrhunderte aus Brüchen, Verschmelzungen  und positiven Auflösungen der Geschichte entwickelt haben. Neben neuen Programm und Märkten standen auch Fragen der Infrastruktur an den wichtigsten Anlegeorten, die Linzer Schiffswerft als wichtiger Teil des technisch/nautischen Services sowie die aktuellen touristischen Angebote aus Österreich, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Serbien am Programm.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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