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Die Genuss-Botschafter

12.12.2007

2007 inszenierte die „Beste Österreichische Gastlichkeit“ vor rund 3.500 kochinteressierten Besuchern neun BÖG-Kochshows, die ganz im Zeichen authentischer österreichischer Küche standen. Das von einer Kooperation mit den Genussregionen geprägte Projekt wird auch 2008 fortgesetzt.

Die Arena Nova in Wiener Neustadt war Schauplatz der letzten BÖG-Kochshow des Jahres 2007. Franz Rosenbauch (Rosenbauch’s), Siegfried Kröpfl (Hotel Imperial), Elisabeth Grabmer (Waldschänke), Klaus Bachler (Bachler) und Manfred Buchinger (Alte Schule, v. l. n. r.) inszenierten live vor kochinteressiertem Publikum fünf Gänge und gaben unter der bewährten Moderation von BÖG-Geschäftsführer Christian Bayr Informationen und Tipps zu authentischer österreichischer Küche zum Besten

Echte österreichische Küche aus der Region – zubereitet aus hochwertigen österreichischen Lebensmitteln“ – diese Botschaft verbindet den Gastronomie-Bund „Beste Österreichische Gastlichkeit“ (BÖG) ohne Wenn und Aber mit dem Projekt der „Genussregion Österreich“ (GRÖ), das vom Lebensministerium mit Nachdruck forciert wird. Liegt also für beide Seiten nichts näher, als diese Botschaft gemeinsam nach außen zu tragen. Seit zwei Jahren kooperieren daher BÖG und „Genussregion Österreich“ intensiv. Sichtbarstes Zeichen dafür war der BÖG-Guide 2007, der erstmals in Kooperation mit der GRÖ – in einer Rekordauflage von 170.000 Stück – erschienen ist und in dem die mittlerweile 85 Genussregionen breit dargestellt werden.
Erfolgreiches Showprogramm
Aber auch die heuer ins Leben gerufene BÖG-Kochshow basiert auf dieser Kooperation mit dem Lebensministerium. Neun Shows – jede einzelne zwischen 300 und 600 Besuchern – wurden 2007 absolviert: Jeweils fünf Top-Köche der BÖG, von Toni Mörwald über Walter Eselböck, Manfred Buchinger und Heino Huber bis Christian Petz und – übrigens als einzige Frau – Elisabeth Grabmer, begeisterten die zahlreichen Besucher. „Der Mix aus Tipps und Tricks der Haubenköche sowie vielen Informationen über Einkauf, Lagerung und Verarbeitung hochwertiger Lebensmittel fand regen Anklang. Auch hier standen natürlich die Produkte der Genussregionen im Vordergrund. Die Köche legten dabei ein klares Bekenntnis zur österreichischen Küchentradition ab“, erläutert BÖG-Präsident Toni Mörwald.
Aufgrund des großen Erfolges wird das Konzept der BÖG-Kochshow auch 2008 weitergeführt. Dazu hat man sich einige Neuerungen einfallen lassen.

Allerdings wird sie in Zukunft mit einem Hobbykochwettbewerb kom­­bi­niert. Kochinteressierte Österreicher sind eingeladen, ihr Lieblingsrezept an die BÖG zu senden. Voraussetzung ist die Verwendung von mindestens einem Produkt aus den Genussregionen. Aus den Einsendungen wird eine Expertenjury die 25 besten Rezepte des Landes auswählen. Jeweils fünf Hobbyköche werden dann ab März 2008 eingeladen – gewissermaßen als Vorprogramm zu den Profis –, zu einem Kochwettbewerb ­anzutreten. Nach fünf derarti-gen Kochshow-Events kämpfen dann die fünf Tagessieger beim großen Finale im Herbst 2008 um den Titel des „Besten Österreichischen Hobbykochs“. Zusätzlich zu den sechs geplanten könnte es 2008 aber auch noch weitere BÖG-Kochshows geben. „Bei uns sind zahlreiche Anfragen für die Durchführung einer BÖG-Kochshow im Rahmen von Messen und Gourmet-Festivals eingegangen. Auf Wunsch können wir auch für große Firmenfeste eine eigene BÖG-Kochshow gestalten“, erläutert BÖG-Geschäftsführer Bayr. Darüber hinaus hat die BÖG noch eine Reihe weiterer Projekte auf dem Programm. Ein Fixpunkt ist am 7. und 8. April 2008 der BÖG-Kongress im Porsche-Kongresszentrum in Zell am See unter dem Motto „Die Zukunft der Küche“. Und auch der Service-Wettbewerb um den „Besten Österreichischen Gastgeber“ soll fortgesetzt werden. „Ohne perfekten Service ist heute ein Top-Betrieb nicht zu führen. Mit Wettbewerben wie diesem ­sorgen wir dafür, dass das Image des Servierberufes ­nachhaltig gesteigert wird“, ist BÖG-Präsident Mörwald überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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