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Die Hotellerielöhne im Winter 2005

04.07.2005

Die Löhne stiegen im vergangenen Winter nur um 1%, die Arbeitszeit sinkt.

Seit 1993 verfolgt und analysiert der Kohl & Partner Hotel-Lohnreport die Ist-Lohnentwicklung in der österreichischen Ferienhotellerie. Durch die hohe Teilnehmerzahl von 280 Hotels ist die Relevanz dabei gesichert.
Die Ergebnisse im Detail:
Das Lohnniveau steigt nur gering um 1%. Dieser relativ geringe Anstieg ist vor allem auf das durchwegs konstante Lohnniveau in Ober- und Niederösterreich, dem Burgenland sowie Salzburg und Tirol zurückzuführen. Demgegenüber sind die Löhne in Kärnten (+2,3%), der Steiermark (+3%) sowie am Arlberg (+3,1%) klar gestiegen.
Im Schnitt liegen die Löhne in Westösterreich um 18% höher als in Ostösterreich.
Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit sinkt auf 46 1/4 Stunden. Der Trend zur Verringerung der Arbeitszeiten setzt sich fort. Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen dem Osten des Landes (Bgld.: 41 Stunden) und dem Westen (Arlberg: 53 Stunden).
61% der Ferienhotels haben eine 6-Tage-Woche, nur in 39% gibt es eine 5-Tage-Woche.
Verpflegung und Unterkunft sind zum Großteil üblich: In 56% der Betriebe wird den Mitarbeitern zusätzlich zum Lohn Kost und Logis zur Verfügung gestellt, in nur 7% der Betriebe prinzipiell nicht und in weiteren 37% der Betriebe zum Teil.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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