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Die Saisonnier-Kontingente sind fix

22.11.2007

Die heimische Skisaison läuft dank des frühen Wintereinbruchs zügig an. Um den reibungslosen Start in die neue Wintersaison sicherzustellen, habe ich heute die Verordnung für 6.985 Saisonarbeitskräfte unterzeichnet“, sagt Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein.

Die sogenannte „Gletscherverordnung“, die ein zusätzliches Kontingent von 870 vorsieht, wurde vom Arbeitsminister im Oktober genehmigt.
Damit stehen der heimischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft für die Wintersaison 2007/08 insgesamt 7.855 Saisonarbeitsplätze zur Verfügung.

Positiv wertet der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Johann Schenner, dass die Kontingente an saisonalen Arbeitskräften für die heimische Tourismuswirtschaft für die kommende Wintersaison 2007/08 im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben ist. „Heuer stehen dem Wintertourismus in Österreich insgesamt 7.855 Saisonniers zur Verfügung. Dies entspricht exakt dem Vorjahr, aber ob das bei den im Tourismus ständig steigenden offenen Stellen ausreichend ist, wird sich zeigen“, so Schenner.
Mit dem frühen Wintereinbruch und dem damit verbundenen vorzeitigen Saisonbeginn in vielen Regionen zeigt sich ganz deutlich die Dringlichkeit einer rechtzeitigen Erlassung der Verordnung. Nur damit wird sichergestellt, dass sich die Betriebe zeitgerecht mit den dringend benötigten Hilfskräften versorgen können und flexibel auf das Wetter reagieren können. „Ich möchte auch nochmals darauf hinweisen, dass im Tourismus kein Saisonnier den Inländern einen Arbeitsplatz wegnimmt“, betont Schenner in diesem Zusammenhang.

„Die tüchtigen ausländischen Arbeitskräfte sind gerade zu den Saisonspitzen – hier steigt der Bedarf an Arbeitskräften auf über 180.000 Mitarbeiter – wichtig für eine erfolgreiche Entwicklung des Tourismus in unserem Lande“, hält der Sprecher der Tourismuswirtschaft fest. Dies gilt erst recht vor dem Hintergrund eines berechtigten Optimismus für den heurigen Wintertourismus. „Die Erholung der Buchungslage bedingt durch den frühen Schneefall und das Vertrauen unserer Gäste auf die ausgezeichnete Qualität des heimischen Tourismus lassen auf einen sehr guten Verlauf der Wintersaison und damit auch einen neuen Beschäftigungsrekord hoffen“, so der oberste Touristiker Johann Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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