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Die Wäscherei im Dachboden ist für 33 Zimmer konzipiert

08.11.2012

Im Hotel König von Ungarn – das wurde 1746 gegründet – wird im Dachgeschoß die gesamte Hotel- und Restaurantwäsche gewaschen. Wiens ältestes Hotel, König von Ungarn, gegründet im Jahr 1746, diente dem Erzbischof als Gästehaus.

Gerhard Mahr, Sprecher „Klasse Wäsche“ unterhält sich mit Günter Reiterlehner, der das Hotel König von Ungarn leitet, über die Vorteile einer hauseigenen Wäscherei

 Das Hotel mit seinen 33 Zimmern, das sich in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom befindet, steht unter Denkmalschutz, ist besonders beliebt bei Kulturreisenden und hat einen sehr hohen Stammgästeanteil. Das Haus wird von Günter Reiterlehner, einem selbstständigen Unternehmensberater im Auftrag der Eigentümerfamilie geleitet.

„Obwohl das Haus unter Denkmalschutz steht, wird bei uns, was für die Stadthotellerie eher unüblich ist, die gesamte Hotelwäsche im Haus gewaschen. Wir haben dafür die räumlichen Möglichkeiten im Dachgeschoß, wo wir drei Waschmaschinen mit einem Fassungsvermögen von je 10 Kilogramm sowie einen Trockner und zwei Bügelmaschinen haben", erklärt Günter Reiterlehner.

Gebrandete Wäsche

Im Hotel König von Ungarn steht der Gast im Mittelpunkt, und er soll so wenig wie möglich von den täglichen Arbeitsabläufen im Hotel mitbekommen. „Unsere Wäscherei ist genau auf die Bettenanzahl und das Restaurant zugeschnitten. Auch wir denken an Kostenminimierung, aber da unsere hochwertige Wäsche gebrandet ist, müsste ein Außer-Haus-Wäscheservice wieder individuell für uns gestaltet sein und würde dadurch höhere Kosten verursachen", weiß Reiterlehner. Im Hotel König von Ungarn ist die Hausdame für das 13-köpfige Housekeeping-Team verantwortlich. „Eine Dame arbeitet ausschließlich in der Wäscherei, und die Hausdame ist auch für die Schulungen zuständig. Sie gibt das Wissen über Wäschelagerung und -entnahme an ihre Kolleginnen weiter. Bei uns ist die Fluktuation im House-Keeping sehr gering.

Es gibt kaum Mitarbeiter, die kürzer als fünf Jahre bei uns sind", freut sich Reiterlehner. In der Wäscherei selbst arbeitet eine Dame, und je nach Bedarf, abhängig von der Auslastung der Zimmer und dem Restaurant, helfen auch die Stubenmädchen mit. „Obwohl wir durch unsere Maisonetten eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,6 Tagen haben, gibt es täglich An- und Abreisen. Die Maschinen werden täglich achtmal belegt. Gewaschen wird nicht nur die Tisch-, Bett- und Frotteewäsche, sondern auch die Duschvorhänge, Tagesdecken und Zierpölster, die aus hygienischen Gründen immer seltener zum Einsatz kommen", so Reiterlehner. Auch in einem kleinen, familiär geführten Hotel gibt es Standards, aber nicht alles ist standardisiert. „Gästewäsche wird generell außer Haus gereinigt, aber wir bügeln unseren Gästen gerne auch zerknitterte Hemden für den anstehenden Geschäftstermin oder Theaterbesuch auf", beschreibt Günter Reiterlehner einen Service.

Tür- und Vorteilskarte

Darüber hinaus arbeitet das Hotel eng mit den drei Branchen Wäsche, Waschchemie und Wäschereimaschinen zusammen, die sich zur „Klassen Wäsche" zusammengetan haben, um gemeinsam marken- und firmenneutral über Vorteile und Nutzen der hauseigenen Wäschereien zu informieren. „Wir wissen aus einer Studie, dass Hoteliers ihren Gästen nicht kommunizieren, wie sie ihre Wäsche waschen. Auch in Inhouse-Wäschereien wird desinfizierend gewaschen, und das möchten wir den Gästen mit eigenen Türkarten, aber auch den Hoteliers mit einer Vorteilskarte vermitteln", betont Gerhard Mahr, Sprecher „Klasse Wäsche".

Irene Stelzmüller

www.klassewaesche.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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