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Drei gute Tipps für innovatives E-Mail-Marketing

10.10.2017

Expertentipp von Franz J. Kolostori, ­Geschäftsführer von eyepin eMarketing Software. 

Zur Person

Franz J. Kolostori ist ­Geschäftsführer von eyepin eMarketing Software. Mit „Lynn“ bietet das Wiener Unternehmen eine intelligente Lösung für automatisierte E-Mail Newsletter-Kampagnen. eyepin betreut Gastro- und Hotelleriebetriebe wie die Arcotel-Gruppe und Tourismuskunden wie die Region Wilder Kaiser oder das Tourismusland Bayern. 
www.eyepin.com

Egal, ob zur Kontaktpflege mit Stammkunden, für die Ansprache von neuen Gästen und die Verteilung der Auslastung oder zur Ankurbelung der Buchungen in schwächeren Zeiten: E-Mail-Newsletter sind ein vielfältig einsetzbares und höchst effizientes Kommunikationsmittel. Durch die starke Verbreitung von Smartphones und die Abschaffung von Roaming sind nationale wie internationale Gäste fast immer und überall auch unterwegs erreichbar. Die nächste Buchung ist nur ein paar Klicks am Handy entfernt. Die folgenden drei Tipps zeigen, wie Sie digitale Ver-
marktungsstrategien gewinnbringend einsetzen können.

1. Persönliche Ansprache: Die individuellen Interessen und Bedürfnisse befriedigen

Das unpersönliche „Sehr geehrte/r Leser/in!“ hat ausgedient. Im Zuge einer Newsletter-Anmeldung geben die Empfänger freiwillig Basisinformationen oder auch bestimmte Interessengebiete bekannt. Durch Klicks auf Angebote oder die in der Vergangenheit gekauften Produkte und gebuchten Services lassen sich ebenso wertvolle Rückschlüsse ziehen. Innovative E-Mail-Marketing-Systeme nutzen Algorithmen, um diese Kundeninformationen zu kombinieren und die Interessen und Bedürfnisse der Empfänger noch besser zu bedienen. Durch Personalisierung der Botschaften und Individualisierung der Inhalte und Angebote ermöglichen sie einen serviceorientierten und userspezifischen Online-Dialog. Das trägt wesentlich zur Verbesserung von Kundenservice und -zufriedenheit bei.

2. Relevante Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen bieten

Das alte „Gießkannen-Prinzip“, jedem Empfänger alle möglichen Informationen zu schicken, sollte unbedingt vermieden werden. Die Hotellerie und Gastronomie muss zwischen Firmenkunden, Privatkunden, Seminar- und Kongresskunden, Familienurlaubern mit Kindern und vielen weiteren Kategorien unterscheiden. Intelligente Newsletter-Lösungen, die über Schnittstellen Daten mit Kundenverwaltungssystemen (CRM) austauschen, berücksichtigen die spezifischen Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen. Unternehmen sollten nur zielgerichtete und für die jeweilige Zielgruppe relevante Inhalte und Angebote versenden, sonst steigt die Newsletter-Abmelderate, wenn sich Empfänger zu oft falsch angesprochen fühlen.

3. Auf Partner mit Know-how in der Marketing-Automation setzen

Der oben beschriebene Kundenservice ist heute manuell kaum mehr administrierbar. Daher sollten Sie auf Partner setzen, die Lösungen für automatisiertes Datenhandling und Versand bieten und Ihnen zeitaufwendige Routineaufgaben abnehmen. Solche „Marketing Automation“-Systeme teilen die Adressdaten in individuell definierbare Segmente ein, steuern E-Mail-Kampagnen automatisch aus und halten die Kontakte aktuell. Sie schicken zur richtigen Zeit die passenden Inhalte an die jeweiligen Empfängergruppen oder versenden userspezifische Informationen genau dann, wenn der Gast sie benötigt oder abruft. Damit lassen sich gezielte Anreize setzen, bei saisonalen Schwankungen die Buchungen ankurbeln oder auch ehemalige Gäste oder Interessenten reaktivieren, die sich Online-Angebote ohne Buchungs- oder Bestellabschluss angesehen haben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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