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Drei Projekte zur Ankurbelung des Tourismus im Pielachtal geplant

12.08.2004

Im Pielachtal (Bezirk St. Pölten-Land) ist die Errichtung eines Gesundheitszentrums und einer Integrationskletterhalle sowie die Schaffung einer Kulturkooperation geplant. Zu allen drei Projekten werden zurzeit Studien durchgeführt.

Diese werden vom Land Niederösterreich mit Mitteln aus der
Regionalförderung mitfinanziert. Für das Gesundheitszentrum beträgt
die Höhe dieser Förderung 6.195 Euro, für die Integrationskletterwand
6.857 Euro und für die Kulturkooperation werden vom Land 5.893 Euro
zur Verfügung gestellt. In allen Fällen ist die Einbindung von
EU-Kofinanzierungsmitteln zur Finanzierung der Studien vorgesehen.

"Diese Projekte sind auf die für das Pielachtal entworfene
Entwicklungsstrategie ausgerichtet, und zielen auf den ‚integrativen’
Tourismus ab. Die Schönheiten und natürlichen Besonderheiten und
Stärken dieses Tals sollen in hochqualitativer Art touristisch
aufbereitet werden", meinte Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat
Ernest Gabmann.

Das "Gesundheitszentrum Pielachtal" soll sich der
Präventivmedizin, der Entwicklung von Trainingsprogrammen für
Leistungs- und Hobbysportler sowie sonstigen Gesundheits- bzw.
Ernährungsaspekten widmen. Das Zentrum soll sowohl für
Nächtigungsgäste des Tals als auch für "ambulante" Therapien zur
Verfügung stehen und damit auch weitere Nächtigungs- und
Wertschöpfungsimpulse setzen. Die diesbezügliche Studie, die bis Ende
des Jahres fertig gestellt sein soll, beschäftigt sich unter anderem
mit der Erarbeitung eines gesundheitstechnischen Anforderungsprofils.

Die Integrationskletterwand soll in der Gemeinde Weinburg
errichtet werden und der Erweiterung des Freizeit- und
Tourismusangebots dienen. Nicht nur Freizeitkletterer, Anfänger und
Profis sollen von der Einrichtung angezogen werden, sondern es soll
auch therapeutisches Klettern und neuropsychologische
Rehabilitationstherapie angeboten werden. Die entsprechende Studie,
die im November dieses Jahres abgeschlossen sein soll, analysiert
unter anderem die freizeitwirtschaftlichen, sportlichen und
therapeutischen Projektanforderungen.

Die bis zum Frühjahr 2005 laufende Studie zum Projekt
"Kulturkooperation Pielachtal" soll sich mit der Entwicklung eines
jährlich wiederkehrenden Veranstaltungszyklus im Bereich Volkskultur
beschäftigen. Basierend auf diesen Veranstaltungen ist langfristig
die Entwicklung kulturtouristischer Packages mit den
Tourismusbetrieben der Region geplant. Generelles Ziel ist, das
Pielachtal mit seinen volkskulturellen Themen unter Berücksichtigung
eines "integrativen" Tourismus kulturtouristisch aufzubereiten.

Nähere Informationen: ecoplus, 1010 Wien, Lugeck 1, Telefon 01/513
78 50, www.ecoplus.at.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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