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Drei Sterne mit Herz

02.09.2005

Steiermark Tourismus startet gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Steiermark eine neue Marketing- und Verkaufsoffensive für die 3-Stern-Hotellerie. War die Steiermark in den letzten Jahren von den Österreich weiten Rückgängen in diesem Segment noch verschont geblieben, mussten im Jahr 2004 Einbussen hingenommen werden. Ziel dieser Initiative nebst einer Imagesteigerung ist daher die deklarierte Neukunden- und Kundenrückgewinnung von Steiermark-Urlaubern des 3*-Segments.
Bis Oktober soll sich eine Gruppe von rund 50 guten 3*-Betrieben gefunden haben, um an die konkrete Marketingplanung für das Frühjahr 2006 heranzugehen.

„Nach der Qualitätsoffensive für die 4*- und 5*-Hotellerie, die von den Betrieben sensationell angenommen wird, plane ich auch ein verstärktes Augenmerk auf die sogenannte „Software“ zu legen. Konkret sollen in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Beherbergungsunternehmen ab dem 3*-Niveau maßgeschneiderte Betriebsberatungen bis hin zu Qualifizierungs-programmen der Mitarbeiter angeboten werden. Der steirische Tourismus ist geprägt durch familiäre, kleine Betriebsstrukturen. Diese müssen in der Marketingkommunikation gezielt berücksichtigt werden. Eine koordinierte Abstimmung mit der Tourismusförderung ist geplant.“, sagt LR Hermann Schützenhöfer.

„Wir haben es generell mit einem Verlust der Mitte in der Wirtschaft und einigen hausge-machten Problemen wie Schwächen im Verkauf und in der Vermarktung, vornehmlich im heutzutage so wichtigen Internet-Bereich, zu tun. Die aktuelle Gästebefragung T-Mona zeigt allerdings auch, dass die Gästezufriedenheit im 3-Stern-Segment am höchsten ist, ein ermutigender Faktor, der den Grundstein für eine Kampagne in den nächsten Monaten und Jahren bilden soll“, so Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus.

Der Weg zur Neukunden- und Kundenrückgewinnung
Ermutigt durch die generell große Gästezufriedenheit wird es in erster Linie keine Maßnahmen zur Hardware-Verbesserung geben, sondern einen Fokus auf den verstärkten Marketingauftritt sowie eine koordinierte Angebotsgestaltung. Diese Angebotsgestaltung soll sich primär um das Hervorheben von Zusatznutzen wie steirisches Kulinarium, regionale Ausstattung, einheitliche Informationsstandards, familiäre Atmosphäre,... drehen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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