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Durch die Schallmauer

25.11.2005

720 Aussteller wurden zu Nutznießern eines neuen Rekords: Die „Alles für den Gast Herbst 2005“ in Salzburg hat erstmals die „magische Grenze“ von 40.000 Fachbesuchern durchbrochen.

Einmal mehr sprengte die „Alles für den Gast Herbst 2005“, ihre eigenen Rekorde. „Es war die größte und beste „Alles für den Gast Herbst“ in ihrer jahrzehntelangen Geschichte“, zieht Direktor Johann Jungreithmair von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg eine mehr als positive Bilanz.
In Zahlen dargestellt: Rund 720 Aussteller, davon fast ein Drittel aus dem Ausland, sorgten für ein bis auf den letzten Quadratmeter ausgebuchtes Messezentrum.
Wobei nicht nur alle 15 Messehallen belegt waren, sondern auch eine zusätzlich errichtete Leichtbauhalle und die angrenzende Salzburg Arena. Auch von der Besucherbilanz her ist 2005 als neues Rekordjahr zu verbuchen. Mit registrierten 41.217 Fachbesuchern wurde zum einen der Vorjahresrekord von 39.400 deutlich übertroffen und zum anderen erstmals die „magische Grenze“ von 40.000 Besuchern überschritten.
Herausragende Messenoten
Die enorme Zustimmung der Branche zur „Alles für den Gast Herbst“ spiegelte sich auch in den Ergebnissen der unabhängigen Besucherumfrage wider. Generell zeigten sich neun von zehn Befragten mit der Messe sehr zufrieden. Besonders schätzen die Besucher laut Umfrage die Qualität der Messe als erstrangige Bühne für Neuheiten (90 %) und als Plattform, die einen Gesamtüberblick über den Markt gestattet (89,2 %).
Bei den Messesegmenten standen der Bereich Nahrungs- und Genussmittel sowie Getränke im Vordergrund des Interesses (51,8 %; Mehrfachnennungen), gefolgt von Hotel- und Gastronomiekonzepten (36,4 %), Großküchenausstattung (31,5 %), Einrichtungen für Hotels, Bars, Restaurants und Diskotheken (26,5 %) sowie Weine (23,5 %). Nach Wirtschaftsbereichen aufgeschlüsselt, kam den Umfragedaten zufolge annähernd die Hälfte (48,4 %) aus der Sparte Restaurant/ Gasthaus, Hoteliers stellten gut ein Fünftel (21 %) und etwas mehr als ein Zehntel (11,5 %) aus Barbetrieben.
Mit der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Branche zeigten sich 54 Prozent der Befragten sehr zufrieden bzw. zufrieden; rechnet man jene hinzu, die nach Schulnotensystem mit einer Drei antworteten, ergibt das einen erfreulichen Positivsaldo von 89,3 Prozent.
Aussteller erreichen klar ihre Messeziele
Sehr zufrieden waren auch die Aussteller der „Alles für den Gast Herbst“. Prokurist Franz Kriechhammer, Direktor der Eurogast, freute sich beispielsweise über die angeregte Kommunikation, die vor allem mit den bestehenden Kunden des Unternehmens geführt werden konnte: „Die ,Alles für den Gast Herbst‘ entsprach heuer klar unseren Erwartungen. Der Besuch war exzellent, die Stimmung am Stand hervorragend und auch unsere Partner aus der Industrie beurteilen die Messe hervorragend. Wir sind rundum zufrieden und werden natürlich auch bei der ,Alles für den Gast Herbst‘ im nächsten Jahr nach Salzburg kommen.“ Was die kommende Wintersaison im Gastgewerbe betrifft, so zeichnet Franz Kriechhammer ein erfreulich positives Stimmungsbild.
Diesen Riesenerfolg fasst man bei Messeorganisator Reed Exhibitions Messe Salzburg aber keineswegs als Grund zum Ausruhen auf. „Einerseits stellt es eine enorme Verpflichtung gegenüber Ausstellern und Fachbesuchern dar, die Salzburger ,Alles für den Gast Herbst‘ als grenzüberschreitende Branchenleitmesse auf dem erreichten hohen Qualitätsniveau zu halten“, erläutert Mag. Gerhard Wallner, themenverantwortlicher Messebereichsleiter bei Reed Exhibitions. „Andererseits wollen wir den Weg der Internationalisierung konsequent weitergehen – Salzburg ist und bleibt im Herbst der große Branchentreff und die Neuheitenschau für Österreich und die angrenzenden Nachbarländer. Die Salzburger ,Alles für den Gast Frühjahr‘ bekommt mit der ,L-Tec‘ eine neue Parallelmesse zum Thema Lebensmitteltechnik (Bäcker, Fleischer, Molkereien) hinzu. Die ,Alles für den Gast‘ in Wien bauen wir als Plattform für die Tourismusszene Wiens bzw. Ostösterreichs sowie der angrenzenden osteuropäischen Länder aus. Das ist unsere Marschrichtung für die Zukunft.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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