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e-Catering im Stiftskeller Klosterneuburg

26.09.2005

Im Stiftskeller Klosterneuburg arbeiten derzeit die Handwerker an einer Gesamtrenovierung, die bis Mai 2006 abgeschlossen sein wird. Und gleichzeitig wurde jetzt ein 10-Jahresvertrag mit einem neuen Pächter abgeschlossen: Die für Exklusivität bekannte Eurest-Tochter e-Catering wird den Stiftskeller übernehmen und hat große Pläne: Im historischen Schüttkasten werden für den Dauerbetrieb das Erdgeschoss, ein Teil des ersten Stockes und die Terrasse Verwendung finden, der Keller bleibt Vermietungen vorbehalten. Im Erdgeschoss wird das hallenartige Ambiente kleineren Bereichen weichen. Der Eingang wird vom Garten aus erfolgen, wo neben dem Restaurant eine Bar und ein Lounge-Bereich geplant sind. Ein eigener Sitzbereich soll zu Gesprächen auch für Business-Kunden einladen, der „Weintresor“ wird nicht nur die Weinspezialitäten präsentieren, sondern auch für kleine private Feiern und Weinverkostungen zur Verfügung stehen.
Georg Salzner, Leiter von e-catering, legte auch bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages mit dem Stift großen Wert darauf, dass der neue Stiftskeller einen „Wohlfühlfaktor nach Geschmack“ für exklusive Business-Kunden genauso wie für Touristen aufweisen soll, wobei das Angebot auf Haubenniveau ausgerichtet sein wird, wofür der Küchenchef Stefan Hierzer, der das Restaurant im Hotel Imperial auf zwei-Hauben-Niveau brachte, stehen wird. „Der Stiftskeller Klosterneuburg wird eines unserer Aushängeschilder werden“, verspricht Norbert Hummel, Geschäftsführer von Eurest und e-Catering – obwohl die Firma mit dem Café Nautilus im Naturhistorischen Museum, der Gatronomie am Flughafen Innsbruck, dem Austria Center Vienna und anderen mehr bereits über eine Reihe renommierter Namen verfügt.
Auch das Stift zeigt sich zufrieden: „Mit e-catering haben wir nicht nur einen potenten Partner für unseren Stiftskeller gefunden, sondern auch einen Partner für unsere eigenen Veranstaltungen im Gesamtkonzept des neuen Kulturauftrittes“, freut sich Wirtschaftsdirektor Leopold Nußbaumer. „Die notwendige Renovierung des Stiftskellers mit einer Gesamtinvestition von 4 Millionen Euro für Fundamente, Außenhaut bis zur gesamten Technik und der Raumgestaltung kann so in erfahrene Hände gelegt werden.“ Und Klosterneuburg sollte durch diesen Vertrag ein Lokal erhalten, das in dieser Stadt schon lange gefehlt hat.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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