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Editorial: Netzwerk Kulinarik

20.04.2016

Österreich hat viel zu bieten. Auch auf dem Feld der Kulinarik. Nur wissen das zu wenige.

Nicht einmal die Österreicher selbst sind sich klar darüber, was ihre Bauern und regionalen Produzenten an unvergleichlichen Produkten erzeugen. Was sollen dann erst durchreisende Touristen denken? Die kennen Wiener Schnitzel und Tiroler Gröstl, aber Mangalitza-Schweine oder Berglämmer sind vermutlich so gut wie unbekannt.

Man hat sich seit Jahren bemüht, durch Siegel und Marken auf die Qualität heimischer landwirtschaftlicher Produkte hinzuweisen. Auch in der Gastronomie. Das ist teilweise auch gelungen. Aber viele sehen eher ein unübersichtliches Dickicht statt ein klares Qualitätsversprechen. Niemand versteht, wer da wirklich für was garantiert. Also war eine Vereinfachung der Strukturen unerlässlich – und eine zielgerichtete Marketingstrategie. Die könnte jetzt mit dem „Netzwerk Kulinarik“ kommen – initiiert vom Land-
wirtschaftsministerium. Es möchte die vielen Initiativen, angefangen bei der AMA bis zu regionalen und lokalen Impulsen, stärken und bündeln. Landwirtschaft, Direktvermarkter, Verarbeiter, Handel, Tourismus, Gastronomie und die Regionen sollen zusammenwirken.

Dafür stehen bis 2022 mindestens 10,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die Gelder sollen in erster Linie regionalen Akteuren der Lebensmittelbranche zufließen. Eine Gesamtstrategie soll nach den Worten des Geschäftsführers Thomas Müller, der aus der Regionalentwicklung kommt, im Herbst vorliegen. 

 

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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