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\"eEurope\" und Staaspreis für Multimedia und e-Business“

12.05.2005

Die Arbeitslosigkeit innerhalb der Union steigt, während die Produktivität im Vergleich zu den USA stetig abfällt. „Die Gesamtperformance der europäischen Wirtschaft in den vergangenen Jahren ist enttäuschend“, stellt ein Bericht des Expertenteams um den ehemaligen niederländischen Premier Wim Kok fest.

Die seit vier Jahren bestehende Lissabon-Strategie der EU ist bislang nicht in Gang gekommen. Dabei ist sie nicht bloß eine gute Sache. „Es gibt zu diesen Zielen keine Alternative“, sagt Professor Dr. Walter Kröll, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Wenn Europa als Vision wie als Wirtschaftsraum überleben will, muss es Innovationen vorantreiben – denn nur diese schaffen nachhaltig Wachstum und Arbeitsplätze. Dabei wächst dem Aktionsplan „eEurope“ – einem Herzstück der Lissabon-Strategie – entscheidende Bedeutung zu: Um Europa wirtschaftlich und sozial zu erneuern, sollen alle Menschen Zugang zu den Informationstechnologien haben sowie den Umgang mit IT-Medien beherrschen.

In Österreich ist der „Staatspreis für Multimedia und e-Business“ eine entscheidende Initiative, mit der es für den Aktionsplan „eEurope“ und damit zur Verwirklichung der Lissabon-Ziele einen Beitrag leisten will. In auf Kernpunkte des Aktionsplans ausgerichteten Kategorien, wie z.B. „Wissen und Lernen“ oder „Öffentliche Informationen und Dienste“, werden die besten Multimedia-Projekte von einer unabhängigen Jury ausgewählt und prämiert.

„Der Staatspreis ist am Puls der Zeit“, sagt Dr. Martin Bartenstein, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. „Jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger muss mittels der neuen Medien rasch auf Wissen und Dienstleistungen zugreifen können. Denn wer hier außen vor bleibt, ist auch von der Zukunft ausgeschlossen. Dieses Ziel gilt für Österreich wie für die gesamte EU. Nur so bleiben wir dem treu, was wir uns in Lissabon vorgenommen haben.“

Von einem starren, klobigen Apparat, der in der Vorstellung vieler Leute Arbeitsplätze eher in Bürokratiemühlen zerreibt als sie zu schaffen, möchte man nicht geleitet werden. Die EU droht, sich selber abzuschaffen, wenn sie nicht wenigstens wesentliche Teile der Lissabon-Pläne wahr macht. Ein sinnvoller und erfolgversprechender Weg dazu, der Aktionsplan „eEurope“, wird durch den Österreichischen „Staatspreis für Multimedia und e-Business“ mit Verve unterstützt.

„Staatspreis für Multimedia und e-Business“
Der „Staatspreis für Multimedia und e-Business“ existiert seit 1998. Er ist die erfolgreichste Initiative zur Förderung der Multimedia-Branche in Österreich.
Ziel ist, die besten Projekte landesweit auszuwählen, auszuzeichnen und EU-weit bekannt zu machen – im Jahr 2005 in den Kategorien „Kultur und Unterhaltung“, „Wissen und Lernen“, Öffentliche Information und Dienste“, „Geschäftsverkehr und Handel“, „Marketing und Unternehmenspräsentation“, „Tourismus und Gesundheit“ (erstmals in diesem Jahr) sowie der Sondersparte „e-Inclusion“. Zudem gibt es einen Innovationspreis zum Thema „Interaktive Anwendungen im digitalen Rundfunk“ sowie einen Förderpreis für junge Multimedia-Talente.
Dieses Jahr endet die Einreichfrist am 3. Juni 2005; die Staatspreis-Gala findet in Wien Mitte September 2005 statt.

Der „Staatspreis für Multimedia und e-Business“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgeschrieben. Er ist Teil des Aktionsprogramms „Digitale Wirtschaft/IKT“ des Bundesministeriums und wird vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung mit Fördermitteln aus der Technologieinitiative der Bundesregierung unterstützt. Als Staatspreisbeauftragter fungiert Prof. Dr. Peter A. Bruck, Gesamtleiter des Research Studios Austria der ARC Seibersdorf Research GmbH und ehrenamtlicher Obmann des Internationalen Centrums für neue Medien (ICNM). Der Staatspreis wird vom ICNM organisiert und von Sponsoren aus der Privatwirtschaft maßgeblich unterstützt.

Weitere Informationen: www.multimedia-staatspreis.at.
Ansprechpartner:

Oliver Wagner, Projektmanager „Staatspreis für Mulimedia und e-Business“
fon +43.662.630408-33
email wagner@icnm.net

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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