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Mehr Lokalkolorit geht fast nicht mehr: Peschta (links) und Prilisauer mit ihrem Hütteldorfer, Bräu-Edition 1.

Ein Bier, das Wirte stärkt

10.03.2016

Mit dem „Hütteldorfer“ bringen zwei Wiener Gastronomen ein eigenes Bier heraus.

Der Prilisauer und der Peschta – zwei Wiener Gasthäuser, in Gehweite voneinander entfernt, mit großer Tradition, einem treuen Stammpublikum und seit kurzem mit eigenem Bier: „Wir wollen nicht gegeneinander arbeiten, sondern uns gegenseitig stärken“, sagt Thomas Peschta. Und so wurde die Idee geboren, ein eigenes Bier brauen zu lassen. Er und sein Kollege Hermann Prilisauer sind deshalb mit Markus Führer (Gablitzer Brauerei) ins Gespräch gekommen. Er braut für die beiden Traditionsgasthäuser das Hütteldorfer Bier, das vom Fass und in 0,33-Liter-Flaschen (tolles Retro-Design!) seit Mitte Dezember erhältlich ist und jetzt offiziell vorgestellt wurde. Übrigens: Geschichtlich ist daran nichts auszusetzen, schließlich gab es Hütteldorfer Bier früher schon. Und es wurde bereits im 18. Jahrhundert in Gablitz gebraut. 

Neben dem Regionalitätsfaktor – Gäste identifizieren sich damit – spielt natürlich auch der Nachhaltigkeitsgedanke eine Rolle. Aber das Wichtigste: Das Bier ist gelungen. So verleiht das Wiener Malz dem Bier nicht nur eine wunderschöne Bernsteinfarbe, sondern auch einen vollmundigen Geschmack, der in der Nase leicht an Honig erinnert. Das Mundgefühl ist fantastisch weich, das Bier ist süffig und wird bzw. hat bereits seine Fans gefunden. Die Hopfenbittere ist sehr dezent, das Bier ausgewogen.        

Autor/in:
Alexander Grübling
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